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Fußball: Toni Kierakowitz hört beim FC Preussen auf / Christoph Nachfolger

Der Macher geht

HAMELN. Erst war es nur ein Gerücht, doch jetzt ist es Realität: Der FC Preussen Hameln verliert seinen Macher. Toni Kierakowitz, der als Manager und sportlicher Leiter den Verein im Eiltempo aus der 2. Kreisklasse bis in die Fußball-Bezirksliga führte, verlässt 07 zum 30. Juni.

veröffentlicht am 06.04.2018 um 10:51 Uhr

Hört im Sommer auf: 07-Manager Toni Kierakowitz. Foto: nls

Autor:

Henner E. kerl
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Der 31-Jährige hat, wie in der Mitgliederversammlung bekannt gegeben wurde, den Verein darum gebeten, ihn von seinem Vertrag zu entbinden. „So schwer es uns auch gefallen ist, wir haben volles Verständnis für seine Beweggründe und so seinem Wunsch entsprochen“, teilte 07-Chef Wolfram Wittkopp mit. Dass es in dieser Saison sportlich bisher nicht so wie gewünscht bei den Preussen lief, sei für Kierakowitz allerdings nicht ausschlaggebend gewesen. „Ich verlasse den Verein aus beruflichen und familiären Gründen“, definierte er seinen Entschluss. Im Klartext: Er muss sich künftig noch intensiver um seinen Job als Spielervermittler kümmern – und möchte auch mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. „Folglich werde ich auch bei keinem anderen Verein in der Region tätig“, trat er allen Spekulationen entgegen, er würde sich nun nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen. Interessenten an seiner Person soll es allerdings – darunter auch die SpVgg. Bad Pyrmont – genügend gegeben haben. Der Arbeitsnachweis des scheidenden Managers bei 07 kann sich allerdings sehen lassen. Gleich drei Aufstiege und der Triumph im Kreispokal fielen in seine ereignisreiche vierjährige Ägide am Tönebönweg. „Ohne Kierakowitz“, so Wolfram Wittkopp, „wäre der FC Preussen niemals bis in die Bezirksliga gekommen“. Er habe aus dem Nichts eine Mannschaft aufgebaut, die den Traditionsverein wieder zu einer Top-Adresse gemacht habe. Nachfolger als sportlicher Leiter wird Jan Christoph. „Er hat mit dem Aufbau der zweiten und dritten Mannschaft und als Coach des Kreisklassenteams gezeigt, dass er dafür die besten Voraussetzungen mitbringt“, setzt Wittkopp volles Vertrauen in den neuen Manager.



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