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Fußball: Wechsel von Kevin Schumacher nach Egestorf immer noch nicht perfekt

Der Kaugummi-Transfer

BAD PYRMONT/EGESTORF. Es ist der Kaugummi-Transfer des Sommers: Seit einer gefühlten Ewigkeit baggert der Regionalliga-Aufsteiger und DFB-Pokalteilnehmer 1. FC Germania Egestorf/Langreder an Pyrmonts Torjäger Kevin Schumacher.

veröffentlicht am 02.07.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Der Wechsel scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, dass ließ Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann jedenfalls zwischen den Zeilen durchblicken: „Ich kann nicht sagen, ob er am 4. Juli zum Trainingsauftakt noch Pyrmonter ist.“ Das hängt davon ab, ob sich die beiden Vereine einigen.

Eine endgültige Entscheidung gibt es im Fall Schumacher noch nicht. „Bis Mitte nächster Woche sollte eine Entscheidung gefallen sein. So oder so“, sagt Egestorfs Manager Jan Baßler.

Eigentlich schien der Wechsel des 18-Jährigen nur noch Formsache zu sein. „Der Junge will zu uns, wir möchten ihn haben“, bestätigte Egestorfs Trainer Jan Zimmermann bereits vor einiger Zeit das Interesse an dem hoch talentierten Stürmer, der dem Regionalliga-Aufsteiger bereits vor einigen Wochen seine mündliche Zusage gegeben hat: „Für mich war klar, dass ich bei so einem sportlich attraktiven Angebot wechseln werde. Wer weiß, ob ich noch einmal so eine Chance bekommen hätte“, so Schumacher. Das Problem: Schumacher hat bei der SpVgg. Bad Pyrmont einen Vertrag unterschrieben, der noch zwei Jahre läuft. Pyrmonts Fußball-Chef Begemann hat zwar stets betont, dass der Verein Schumacher bei einem Wechsel zu einem höherklassigen Klub keine Steine in den Weg legen will. Doch zwischenzeitlich drohte der Schumacher-Wechsel an der hohen Ablösesumme, die die Pyrmonter gefordert haben sollen, zu scheitern. Angeblich sollen es 40 000 Euro gewesen sein, was Begemann zwar prompt dementierte.

Aber eine fünfstellige Summe wollten die Pyrmonter für den Torschützenkönig der Bezirksliga 4 (26 Saisontreffer) angeblich schon haben – und zusätzlich auch an einem möglichen Weiterkauf von Schumacher beteiligt werden. Die hohe Ablöse, die Pyrmont anfangs gefordert habe, konnte und wollte Egestorf nicht bezahlen. Hinter den Kulissen wird weiter verhandelt. Die Frage ist, ob beide Klubs auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Sportlich wäre Schumacher für den Neu-Regionalligisten ein Gewinn. Davon ist Egestorfs Manager Jan Baßler überzeugt: „Kevin ist ein unglaublich talentierter Fußballer“, sagt Baßler, der Schumacher den Sprung in die Regionalliga zutraut. „Kevin könnte sich bei uns weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen.“ Sofern die SpVgg. Bad Pyrmont dem Wechsel zustimmt.

„Ich hoffe, dass sich die beiden Vereine einigen. Wir würden auch einem Ausleihgeschäft zustimmen. Hauptsache, Kevin spielt nächste Saison in Egestorf“, sagt sein Vater Dirk Schumacher, der den Verantwortlichen in Pyrmont sogar angeboten hat, einen Teil der Ablösesumme aus eigener Tasche zu bezahlen.



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