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Der Hamelner Weg

Hameln. Nicht nur innerhalb der Zusammensetzung der Mannschaft des Handball-Oberligisten VfL Hameln hat sich mit Beginn der neuen Saison einiges geändert. Auch das aus Björn Schubert, Oliver Glatz und Frank Rosenthal bestehende Management-Team will neue Wege einschlagen.

veröffentlicht am 07.09.2015 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Stand das erste Jahr des Trios eher noch unter dem Motto des Einarbeitens in neue Bereiche, so will man nun auch in der Öffentlichkeit verstärkt die Ziele und Konzepte der VfL-Handballer präsentieren und um Unterstützung werben. Ein erster Schritt dazu war ein Sponsorenempfang mit launiger Vorstellung des Kaders rund um die Premierenpartie gegen die HSG Schaumburg-Nord. Der 26:24-Auftakterfolg sorgte dabei für zusätzliche gute Laune und trug zum Gelingen der Veranstaltung bei. „Alle Spieler der ersten Herren kommen tatsächlich auch aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal in der 4. Liga, das seinesgleichen sucht. Und es ist auch zukünftig unser Ziel, die Spieler aus der eigenen Jugend im Herrenbereich zu etablieren. Das sind hier alles unsere Hamelner Jungs“, berichtete Björn Schubert nicht ohne Stolz. Oliver Glatz machte aber deutlich, dass auch eine erfolgreiche Jugendarbeit und Spiele der ersten Herren in der Oberliga nicht zum „Nulltarif“ zu haben sind. „Ohne die Unterstützung der Sponsoren würde das nicht gehen. Dafür bedanken wir uns herzlich“, erklärte der 34-Jährige und nannte als Hauptkostenfaktoren die Hallenreinigung, die Busfahrten zu Auswärtsspielen und die Schiedsrichterkosten. Mit einem Augenzwinkern erwähnte Oliver Glatz „das neue Sponsoren jederzeit willkommen sind“. „Da wir noch jung im Managementgeschäft sind, ist es auch für uns wichtig, ständig unseren eigenen Horizont zu erweitern und etwas dazu zu lernen. Vorschlägen sowie auch jeglicher Kritik stehen wir deshalb jederzeit offen gegenüber. Das kann uns nur helfen und weiterbringen“, hofft Frank Rosenthal auf „Input von außen“. jko

Hamelns Trainer Henning Sohl (links) war bei der Teamvorstellung ein gefragter Gesprächspartner. jko


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