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Cheforganisator Peter Neugebauer rechnet am Sonntag mit einer neuen Rekordmarke

Der Hamelner Triathlon – eine Erfolgsstory

Triathlon (mha). Er ist eine echte Erfolgsmarke und die Massen strömen zu ihm. Auch am Sonntag wird es wieder so sein. Zur 21. Auflage des Hamelner Triathlon erwartet Cheforganisator Peter Neugebauer ein neues Rekordergebnis. 689 hatten sich zum Ende der Meldefrist angemeldet und die Startgebühr bezahlt, 90 weitere waren in der Warteschleife. „700 sind aber unsere absolute Obergrenze - mehr geht nicht“, sagt Neugebauer.

veröffentlicht am 07.05.2010 um 16:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

Über die Gründe des Erfolgs rätselt auch Neugebauer, der die Veranstaltung vor 20 Jahren ins Leben rief. „Ich weiß es nicht genau. Ein Grund ist sicher, dass Triathlon immer mehr in die Medien gekommen ist, ein anderer, dass wir eine gute Mischung mit Top-Athleten und familiärer Atmosphäre bieten“, sagt der Organisator, der von 100 Helfern unterstützt wird.

Besonders der zweite Grund kommt an und zieht die Massen ins Südbad, zur Wechselzone im Weserberglandstadion und zum Ziel auf dem Eintracht-Platz. In Hameln sind auch viele aus der Region dabei, die eher Läufer oder Freizeitsportler sind und den Triathlon einmal ausprobieren wollen. Und in Hameln haben sie das beste Umfeld in der Region dazu. Tolle Stimmung, großes Rahmenprogramm und eine Tombola mit hochwertigen Preisen im Wert von rund 8000 Euro. „Damit die Wartezeit bei den Siegerehrungen für den Rest nicht zu lange wird, müssen wir das auflockern, um die Leute noch lange bei uns zu halten“, sagte Neugebauer. Aber nicht nur die Volkstriathleten zieht es nach Hameln. Nach dem langen Winter, in dem sich die Ausdauerdreikämpfer mit Laufen oder in den letzten Wochen bereits mit Duathlon-Rennen die Zeit vertreiben mussten, steigt in Hameln stets der erste richtige Triathlon des Jahres. Das lässt auch Topleute zu Stammgästen werden.

„Das Bundesliga-Team des TV Lemgo kommt seit vielen Jahren zu uns. Die fahren Ausscheidungsrennen für den ersten Bundesliga-Start in der Woche darauf“, weiß Neugebauer. So ist auch das Lemgoer Spitzentrio des vergangenen Jahres mit Flemming Neumann, Clemens Coenen und Matthias Bergermann erneut am Start. Auch der Hamelner Tobias Meier hofft nach seinem Wechsel vom ESV nach Lemgo auf Bundesliga-Einsätze und will sich auf seiner Heimatstrecke ins Gespräch bringen. Cordt Grabbe aus Aerzen ist die zweite lokale Hoffnung. „Unter den Top 10 war er immer“, erinnert sich Neugebauer. Los geht es im Südbad ab 8.45 Uhr mit den Rennen der Senioren. Im 15-Minuten-Takt werden weitere Felder ins Rennen geschickt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter der Adresse www.hamelnertriathlon.de.

Wechselzone im Weserbergland-Stadion: Jörg Christoph Schaal greift sich sein Rad und drückt aufs Tempo.

Foto: aro



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