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28:33-Pleite bei Schlusslicht Schneverdingen

Der Emmerthaler Offenbarungseid

Handball (kf). „Das war sportlich ein Offenbarungseid“, ärgerte sich Handball-Chef Stephan Kutschera nach der 28:33 (12:18)-Pleite der TSG Emmerthal beim bis dato punktlosen Schlusslicht TV Jahn Schneverdingen gewaltig. Nach einer Viertelstunde führten die Jahn-Handballer bereits mit 8:5.

veröffentlicht am 13.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

Nicht das Ergebnis, sondern die Tatsache, dass die TSGer bis dato nur ein Feldtor erzielt hatten, schockte Kutschera. „Die Mannschaft hat erhebliche Defizite. So wird es für den Klassenerhalt mit Sicherheit nicht reichen“, lautete das realistische Fazit des Abteilungsleiters.

Selbst in Überzahl verstanden es die TSGer nicht, ihre Vorteile zu nutzen. „In diesen Phasen kassierten wir sogar noch unnötige Gegentore“, stellte Kutschera, der mit der schwachen Chancenverwertung seiner Spieler überhaupt nicht zufrieden war, kopfschüttelnd fest.

Die Talfahrt hielt auch in der zweiten Halbzeit an: Bereits in der 34. Minute sah Stefan Kunze die rote Karte. Mit unnötiger Undiszipliniertheit machten sich die Emmerthaler, die nur mit einem Torhüter angereist waren, das Spiel selbst einfach zu schwer. Die Chance, einen zweiten Saisonsieg einzufahren, bestand in keiner Phase.

Emmerthal: Waßmann – B. Herrmann, Bauer (8/7), Tschirch (3), Möhlenbruch (6), Brackhahn (2), Full (n.e.), Lity (4), Eckhardt, Kunze (2), Gericke (1), Vietmeyer (2).



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