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1250 Teilnehmer beim Bad Pyrmont Marathon

Der Brunnenlauf lebt wieder

BAD PYRMONT. Der Pyrmonter Brunnenlauf lebt – und wie. Das eine Jahr Pause ist spurlos an ihm vorbeigegangen. Bei der 27. Auflage war alles wie immer. „Wir hatten wieder 1250 Teilnehmer und waren damit genau da, wo wie vor zwei Jahren auch waren“, sagte Detlev Briese, Organisator und Vorsitzender des MTV Bad Pyrmont.

veröffentlicht am 31.07.2016 um 10:40 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

Die Wiedergeburt des Landschaftslaufes durch den Bergkurpark hatte nicht nur im Vorfeld für Freude und Zustimmung gesorgt, auch am Starttag strömten die Massen in die Kurstadt. „Das war schon wahnsinnig, wie viele Nachmeldungen wir noch hatten. Und das bei allen Strecken, auch im Marathon und besonders sogar beim Halbmarathon“, jubelte Briese. Das „geniale Laufwetter“, so der Organisator, war nur ein Grund. Das Ambiente, die Stimmung und das viele Herzblut, mit dem das Orga-Team, alle Helfer und auch die Pyrmonter Bürger am Streckenrand dabei sind, waren auch dieses Mal für das Gelingen des Laufes verantwortlich.

Und wer es einmal erlebt hat, kommt gern wieder. So auch Robin Breer. Der Gronau vom TSVE Bielfeld gewann bei seiner Pyrmont-Premiere im Jahr 2012 gleich den Marathon. Nun wiederholte er im 184-köpfigen Feld auf der sehr schweren, aber ebenso sehr schönen Strecke seinen Triumph. In 2:46:35 Stunden siegte er mit großem Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Jan Kerkmann (2:51:04). Als 15. sorgte der Japaner Ishida Masafumi (3:29:54) für das internationale Flair beim internationalen Bad Prymont-Marathon. Er war der letzte Mann, der sich vor Frauensiegerin Britta Giesen ins Ziel retten konnte. Die Hamburger Ultraläuferin kam nach 3:30:15 Stunden an.

Das größte Feld ging an diesem Tag im Halbmarathon auf die Strecke. Schon am Start auf der historischen Hauptallee jubelten die Zuschauer den 397 Rennern zu. „Es ist immer schön zu sehen, wie sich die Zuschauer begeistern lassen. Das begeistert wiederum die Läufer“, meinte Briese. Am meisten begeistern waren am Ende, als der Jubel auf der Hauptallee diesmal beim Zieleinlauf aufbrauste, zwei Detmolder. Marcus Biehl (1:21:38) und Bärbel Büschemann (1:35:04) holten die Siege.

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Und auch die Kinder waren beimBambinilauf mit Feuereifer dabei.

Den Lauf sich nicht entgehen lassen wollte auch Elias Sansar aus Detmold. Er ist Streckenrekordhalter auf der Marathonstrecke, doch diesmal begnügte er sich mit der Zehn-Kilometer-Distanz. Auch dort gewann er in 32:55 Minuten und ließ den zweitplatzierten Christoph Nowak (35:54) aus Klein Berkel weit hinter sich. Wie eine Siegerin jubelte Janyna Rohde. Hinter der Lehrterin Maria Seffers (43:56) wurde Rohde (45:33) Zweite. Der Applaus für die Lokalmatadorin aus Bad Pyrmont war aber größer.

Dass die 27. Auflage in die Annalen eingeht, dafür sorgte der Holzmindener Jan Kaschura. In 17:06 Minuten stellte er auf der Fünf-Kilometer-Strecke einen Streckenrekord auf. Die Gehrdenerin Lisa Wende (22:25), die mit Vater Patrick und zwei Brüdern angekommen war, war dagegen als 16-Jährige eine der jüngsten Siegerinnen in der Geschichte.

Diese ist aber nicht zu Ende. „Eine Eintagsfliege war das sicher nicht. Wir machen natürlich im nächsten Jahr weiter“, sagte Briese. Den Läufern, den Helfern, allen Bad Pyrmontern und sich selbst ist er das nach diesem Wiederbeginn schuldig. mha



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