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Ex-Spenger Milan Djuric (25) freut sich auf die neue Saison in der Regionalliga

Der „Ballermann“ aus Pyrmont will in Springe große Sprünge machen

Rückraumspieler Milan Djuric im Anflug – auf die Tore des gebürtigen Bad Pyrmonters setzen die Handball-Freunde Springe im Jahr eins nach dem Aufstieg in die Regionalliga.

veröffentlicht am 30.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Foto: nwz

Handball. Wenn Milan Djuric (25) künftig zu den Regionalliga-Auftritten aus seinem neuen Wohnort Ronnenberg zu den Handball-Freunden Springe anreist, dann kommt er nie allein. Er bringt Unterstützung mit – aus seiner Heimatstadt Bad Pyrmont! „Ich habe dort so etwas wie einen persönlichen Fanklub. Der hat mich schon bei meinem dreijährigen Gastspiel in der 3. Liga beim TuS Spenge unterstützt. Einige meiner Freunde hatten sogar Dauerkarten. Die Jungs zählten stets zu den großen Stimmungsmachern auf der Tribüne“, berichtet der gebürtige Bad Pyrmonter.

Die Fans erwarten von ihrem „Ballermann“ erneut eine ganz starke Saison. Immerhin glänzte Djuric, der einst in der Kurstadt beim MTV schon früh seine ersten sportlichen Erfolge landete, in der letzten Saison mit mehr als 100 Toren. „Die genaue Trefferquote habe ich gar nicht mehr im Kopf“, stellte er nach kurzer Überlegung fest. Fast typisch für einen Teamspieler wie Djuric, der künftig auch in Springe mit der gut besetzten Mannschaft von Spielertrainer Sven Lakenmacher gerne große Sprünge machen möchte. Doch der Ex-Spenger, der auf der zentralen und halbrechten Rückraumposition eingesetzt werden kann, ist kein Träumer. „Die Qualifikation für die neue 3. Liga werden wir als Aufsteiger nicht im Spaziergang schaffen“, gibt sich der Blondschopf realistisch.

Am Deister zauberten die Verantwortlichen den Neuen keinesfalls kurzfristig aus dem Hut. Bereits vor der Saison 2008/

Milan Djuric.  Foto: jko
  • Milan Djuric. Foto: jko

09 hatten Ex-Trainer Danilo Loncovic und Manager Dennis Melching ihre Fühler Richtung Pyrmont ausgestreckt. „Der Kontakt riss danach nicht mehr ab. Als ich vor einigen Monaten von Wunstorf nach Ronnenberg umzog, lag der Wechsel nahe“, nennt Djuric auch als Grund für seine frühe Entscheidung. Und: „In einem Regionalliga-Team fast vor der Haustür spielen zu können, ist einfach optimal. Die Fahrt ins ostwestfälische Spenge hätte noch mehr Zeit in Anspruch genommen, die 13 Kilometer bis zur Sporthalle in Springe kann ich dagegen jetzt fast mit dem Fahrrad zurücklegen...“

Ein Wechsel zum VfL Hameln war übrigens „nie ein Thema“ für Milan Djuric, der in Hannover Englisch und Sport auf Lehramt studiert.

Auch alte freundschaftliche Kontakte kann der Vollbluthandballer künftig wieder erheblich besser pflegen. Denn die Verbindungen zu seinen ehemaligen Bad Pyrmonter Mitstreitern wie Dominik Leinhart (einst VfL Hameln, jetzt HSV Hannover) oder Andreas Gödecke, den es von Absteiger TSG Emmerthal nach Stadtoldendorf zog, waren nie abgerissen.

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