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Kirsten und Christin Bormann hat eine Saison beim Regionalligisten Blomberg nach vorn gebracht

„Der Abi-Stress führt uns zum MTV Rohrsen“

Handball. Sie treten nur im Doppelpack auf – die Bormann-Zwillinge Christin und Kirsten, die seit Beginn der Saison beim Regionalligisten HSG Blomberg-Lippe auf Torjagd gehen. Zur neuen Spielzeit 2010/11 kehren die 19-jährigen Rückraumspielerinnen dem Lipperland aber schon wieder den Rücken.

veröffentlicht am 25.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Bereits im Juli werden die beiden Oldendorferinnen (wir berichteten) das Team des MTV Rohrsen verstärken und wie zuletzt Anja Basteck und Saskia Diedrichs ein wenig Regionalliga-Luft durchs Hohe Feld wehen lassen. Klar, dass auch beim MTV alle Weichen in Richtung Regionalliga gestellt werden. Doch selbst wenn der Sprung in die dritte Liga beim Hamelner Vorortverein nicht klappen sollte, würde das für die Zwillinge keine Rolle spielen.

Die beiden Linkshänderinnen, die bereits als Fünfjährige beim TSV Fuhlen das Fangen und Werfen lernten, haben auch für die Oberliga ihre feste Zusage gegeben. Der kurze Weg von Hessisch Oldendorf ins Hohe Feld war für die beiden Schülerinnen der Elisabeth-Selbert-Schule entscheidend: „Denn auf uns wartet 2011 ein echter Abi-Stress, da bietet Rohrsen natürlich viele Vorteile.“

Vor acht Monaten war der Wechsel nach Blomberg für die beiden Handballerinnen genau der richtige Schritt. „In Hessisch Oldendorf fehlte uns einfach die nötige Herausforderung“, erkannte Christin. „Als das Angebot aus Blomberg kam, haben wir uns schnell entschieden“, sagte Kirsten, die mit einem Gardemaß von 1,78 Metern ihrer Schwester immerhin zwei Zentimeter über den Kopf gewachsen ist. „Das Jahr in Blomberg hat uns auf alle Fälle nach vorn gebracht“, ist für beide wichtig. „Das war vor allem sportlich ein großer Schritt.“ Dafür sorgte auch Bundesliga-Coach André Fuhr. Beim Trainerseminar in Lügde fand er für die Oldendorferinnen lobende Worte: „Die bringen alle guten Ansätze mit.“

Kontakt zum MTV Rohrsen halten die Bormann-Zwillinge über Janika Kohnke-Zander schon seit langem. Immerhin spielten sie zusammen in der Hessisch Oldendorfer Jugend. „Angesprochen hat uns aber Nina Griese“, erinnert sich Christin. Nach einem Probetraining unter MTV-Coach Michael Hensel war für die Schwestern der Wechsel perfekt: „Das hat Spaß gemacht, und wir sind von der Mannschaft richtig gut aufgenommen worden.“

In der neuen Saison gehen ihre Auswärtsfahrten also nicht mehr nach Köln oder Aachen – Halle, Bremen oder Haldensleben ist angesagt.



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