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Handball: Tim Otto zur Vertragsverlängerung in Springe und seiner sportlichen Zukunft

„Denke noch nicht an die Bundesliga“

SPRINGE. Der Vertrag ist verlängert! Tim Otto spielt auch in den kommenden beiden Spielzeiten für Handball-Drittligist HF Springe. Sehr zur Freude von Manager Dennis Melching: „Tim hat sich als echter Volltreffer erwiesen.“ Die Sportredaktion sprach mit Otto über die aktuelle Situation und seine sportliche Zukunft.

veröffentlicht am 21.02.2017 um 16:15 Uhr
aktualisiert am 21.02.2017 um 18:00 Uhr

Tim Otto, der zum Saisonbeginn vom VfL Hameln nach Springe wechselte, hat beim Drittligisten seinen Vertrag bis Sommer 2019 verlängert. Foto: S. Luksch
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Der Vertrag ist verlängert. Sie scheinen sich in Springe ja recht wohl zufühlen?
Das stimmt, die Mannschaft hat mich gleich gut aufgenommen. Und bislang ist hier auch alles sehr gut gelaufen.


Was ist bei den Springern in dieser und vor allem in der kommenden Saison sportlich möglich?
Diese Saison ist ja fast schon gelaufen. Vielleicht können wir aber noch einen oder zwei Plätze hochrücken. Und in der kommenden Saison soll es schon weiter nach oben gehen. Ich weiß, dass wir auch dann wieder eine starke Truppe aufbieten können.

Als Torjäger stehen Sie in der 3. Liga bereits auf Rang acht. Gibt es trotzdem noch Dinge, an denen Sie arbeiten müssen und wo Sie sich noch verbessern können?
Zwei Dinge auf jeden Fall. Spielerisch mehr Übersicht und eine bessere Abstimmung mit dem Kreisläufer. Und das muss ich mir auch beim Training öfter mal anhören.

Ist es deshalb auch wichtig, dass Sie mit Oleg Kuleshow einen ehemaligen Weltklassehandballer als Trainer haben?
Sehr wichtig sogar, denn er bringt mich unheimlich voran. Taktisch, spielerisch und auch menschlich hat er alles drauf, was man von einem Trainer erwartet. Da merkt man schon, das er Profi ist.

Wie sehen Sie neun Monate nach dem Wechsel den Unterschied zwischen der Oberliga und der Regionalliga?
Der ist schon gewaltig. Das fängt schon mit fünf Trainingseinheiten in der Woche an. Und in der Regionalliga geht es auch ganz anders zur Sache. Das wird einem auch im Spiel mit hartem körperlichem Einsatz gezeigt. Es ist eben auch alles viel professioneller als in der Oberliga.

Sie tragen bei den Handballfreunden die Nummer vier. Weil Rekord-Nationalspieler Frank-Michael Wahl ihr Vorbild ist?
Ich wusste gar nicht, dass der die Nummer vier hatte. Ich hatte vorher immer die Sechs, doch die war in Springe schon vergeben. Da blieb für mich nur die Vier.

Verfolgen Sie als ehemaliger Hamelner eigentlich noch das Geschehen beim VfL?
Ja klar, es gibt immer noch gute Kontakte mit der alten Mannschaft. Die sind ja nicht abgerissen. Und Tim Jürgens ist immer noch mein bester Kumpel.

Ist für Sie nach der bislang erfolgreich verlaufenen Saison in Springe die 2. oder auch 1. Liga mittelfristig schon mal ein Thema?
Damit habe ich mich bislang überhaupt noch nicht beschäftigt und auch noch nicht ernsthaft darüber nachgedacht. Das muss man auch ganz in Ruhe angehen. Denn da spielen ja auch viele persönliche und berufliche Faktoren eine wichtige Rolle.

Gab es denn überhaupt schon mal Anfragen von einem Bundesligisten?
Bislang habe ich noch von keinem Verein aus einer höheren Liga etwas gehört.

Interview: Klaus Frye

Information

Torjäger 3. Liga Ost

1. Milan Mazic (HSV Hannover) 143
2. Robin John (Eintracht Hildesheim) 142
3. Michael Spatz (TV Großwallstadt) 135
4. Maurice Herbold (HSG Burgwedel) 130
5. Timo Kaiser (HSG Rodgau Nieder-Roden) 128
6. Fabian Eunich (TV Gelnhausen) 127
7. Felix Spross (TV Kirchzell) 122
8. Tim Otto (Handballfreunde Springe) 121
9. Florian See (MSG Groß-Umstadt) 116
10. Jago Mävers (TSV Hannover-Burgdorf II) 111



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