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Handball: Rohrsen trifft auf Emmerthal

David gegen Goliath

HAMELN-PYRMONT. In der Handball-Landesliga erinnert das Spiel des Tages ein wenig an die antike Sagenwelt. David gegen Goliath, so könnte man das Aufeinandertreffen des MTV Rohrsen gegen die TSG Emmerthal in Augenschein nehmen, wenn im Hohen Feld (Sa., 17.30 Uhr) das Schlusslicht auf den Spitzenreiter trifft.

veröffentlicht am 17.02.2017 um 19:44 Uhr

„Vorteil Emmerthal“ hieß es bereits in der Hinserie im Landesliga-Derby gegen Rohrsen.
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Eigentlich sollte es eine klare Angelegenheit werden, doch wer wie der MTV gegen den Abstieg spielt, greift selbst zum dünnsten Strohhalm, um sich doch noch ans rettende Ufer zu ziehen. Den gerade gegen die Emmerthaler zu finden, dürfte schwer werden. Wie bereits im Hinspiel, das die TSG mit 32:23 für sich entschied. Da sahen die Rohrsener auch schon nach einer Viertelstunde alle Felle davonschwimmen. Und auch diesmal hat sich TSG-Trainer Christian Raddatz mit seiner Mannschaft viel vorgenommen: „Wenn man weiter oben bleiben will, darf man sich keine Ausrutscher erlauben. Auch wenn Derbys oft ihre eigenen Gesetze haben.“

Rohrsens Trainer Oliver Duus schaut derzeit zwar den Biathleten bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen zu, dennoch wird sein MTV gut vorbereitet in das Kreisduell gehen. „Stefan Mittmann und Bastian Reineke haben das Training gut geleitet und die Jungs bestens vorbereitet“, meldete Duus aus Tirol. „Wenn wir dann noch unsere starke Leistung vom Hessisch Oldendorf-Spiel mitnehmen können, sieht es gar nicht so schlecht aus.“

Zwei Punkte plant (Sa., 19 Uhr) die HSG Hessisch Oldendorf im Heimspiel gegen TuS Bothfeld ein. Schon im Hinspiel landete die HSG einen 30:23-Sieg. „Das war unsere bislang beste Saisonleistung“, erinnert sich Trainer Frank-Michael Wahl. „Für uns ist es eine Pflichtaufgabe.“ Am Sonntag (15 Uhr) läuft der VfL Hameln II in der Halle Nord gegen den TSV Anderten II auf. „Nach sechs Wochen endlich mal wieder ein Heimspiel“, freut sich Trainer Daniel Wick. Der hat für das Spiel gegen den unbequemen Gast aus Hannover die Marschroute schon ausgegeben: „Die Punkte bleiben bei uns.“kf

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