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Trainer Matthias Brachmann freut sich auf den Landesliga-Aufstieg

„Das Thema Landesliga dürfen wir nicht blauäugig angehen“

Spielfreudig und treffsicher: Cindy Keller (vorne) zählt im erfolgreichen Kader des WSL-Oberligisten TC Hameln zu den Leistungsträgerinnen.

veröffentlicht am 07.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:21 Uhr

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Foto: nls

Handball (kf). Manchmal kommt das Glück schneller als man glaubt. So auch bei den Frauen des TC Hameln, die in der WSL-Oberliga zwei Spieltage vor Saisonende den „Platz an der Sonne“ halten und sich nun ernsthaft mit der sofortigen Rückkehr in die Landesliga beschäftigen. Die beiden Spiele gegen den MTV Elze (18. April) und bei der HSG Exten/Rinteln (26. April) dürften von der Papierform her wohl nur noch Pflichtaufgaben sein.

Nach dem Niedergang in der fünften Liga hatte sich TC-Trainer Matthias Brachmann zum Auftakt der Saison mit einem sofortigen Wiederaufstieg überhaupt nicht beschäftigt. „Wir mussten erst einmal eine spielstarke Mannschaft auf die Beine stellen“, erinnert sich der TC-Coach noch gut. Das ist dem Kenner der Handball-Szene, dessen Karriere einst bei Empor Pankow und Dynamo Berlin begann, bestens gelungen.

Sein Team mit einer optimalen Mischung aus Routine und jugendlichem Elan brauchte zwar eine gewisse Anlaufzeit, doch nach einem 13:17 gegen Warmsen lief der TC-Motor rund. „Mit Hanna Rochlitz, Nicole Komainda und Lisa-Marie Konradt haben gleich drei Nachwuchsspielerinnen problemlos den Sprung in den Kader geschafft“, freut sich der 43-jährige Sportlehrer. „Es jeht doch“, konnte der gebürtige Berliner auf der TC-Trainerbank schon zur Halbserie als Fazit ziehen. Doch vom Aufstieg sprach vor dem Jahreswechsel niemand. Die Erfolge der letzten Wochen zwangen die TC-Verantwortlichen aber förmlich dazu, sich nun ernsthaft mit dem Thema Landesliga zu befassen.

„Auf alle Fälle werden wir nicht blauäugig in die Landesliga gehen. Wir setzen weiter auf den bewährten Kader und auf die kompakte Teamleistung“, macht Matthias Brachmann deutlich. Für ihn steht das Motto „das Team ist der Star“ auch künftig absolut im Vordergrund.

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