weather-image
14°
Fußball: Sporthalle Hohes Feld gesperrt, weil das Verletzungsrisiko zu groß ist

Das Rutsch-Rätsel

HAMELN. Seit einer gefühlten Ewigkeit findet der Hilligsfelder TBH-Cup in der Sporthalle Hohes Feld statt. Diesmal nicht. Das erste Qualifikationsturnier für den 11. Dewezet-Supercup muss – wie berichtet – kurzfristig nach Afferde umziehen, weil die Sporthalle am Bertholdsweg gesperrt ist. Aber warum eigentlich?

veröffentlicht am 14.12.2017 um 14:49 Uhr
aktualisiert am 14.12.2017 um 16:46 Uhr

Weil der Hallenboden im Hohen Feld zu glatt ist, zieht der TBH-Cup nach Afferde um. Foto: awa
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Schon Rohrsens Handballfrauen mussten kürzlich ein Punktspiel absagen. Der Grund: Der neu verlegte Hallenboden war zu glatt. Weil das Verletzungsrisiko momentan zu groß ist, wurde die Sporthalle Hohes Feld von der Stadt Hameln gesperrt. Das Rutsch-Rätsel kann sich auch Mareike Burose aus der städtischen „Abteilung für Schulen und Sport“ nicht erklären: „In den Herbstferien ist der Hallenboden versiegelt worden, war zunächst natürlich glatter als vorher“, so Burose. Anschließend sei aber alles in Ordnung gewesen. Training und Punktspiele wurden zunächst wie geplant durchgeführt. Dann wurde der Hallenboden plötzlich immer glatter. „Vor einer Woche ist es schlimmer geworden“, wundert sich Burose noch heute. „Es ist einfach zu gefährlich.“ Deshalb kann momentan auch kein Hallenfußball im Hohen Feld gespielt werden. Und wie geht’s nun weiter? Die Stadt Hameln ist laut Burose zurzeit auf Ursachen-Forschung. Der Reinigungsdienst probiere andere Macharten und Intervalle aus. Burose wartet noch auf die Informationen der zentralen Gebäudewirtschaft. Fest steht: Der „Hermasch-TBH-Cup“ findet planmäßig statt. Nur eben nicht – wie in den Jahren zuvor – im Hohen Feld, sondern erstmals in Afferde.

Wer spielt gegen wen? Hier gibt es die Live-Ergebnisse und Tabellen vom TBH-Cup

Information

So läuft die Supercup-Quali

Am 27. Januar 2018 steigt der 11. Dewezet-Supercup in der Rattenfänger-Halle. Das müssen Sie zum Start der Hallenfußball-Saison wissen.

Die besten zwölf Mannschaften qualifizieren sich für den 11. Dewezet-Supercup. Wichtig: Es können sich nur Erste-Herrenmannschaften aus Hameln-Pyrmont und den Nachbarlandkreisen qualifizieren - keine Auswahl-, Jugend- oder Reserveteams.

Das sind die acht Qualifikationsturniere: Hermasch-Cup von TB Hilligsfeld (15. bis 17. Dezember 2017), Humboldt-Trophy von WTW Wallensen, Volksbank-Benze-Cup von Preussen Hameln (beide 27. bis 29. Dezember 2017), Sparkassen-Cup von Eintracht Afferde (5. bis 7. Januar 2018), Volksbank-Hoppe-Cup von BW Tündern (6./7. Januar 2018), Volksbank-im-Wesertal-Cup von BW Salzhemmendorf (13./14. Januar 2018), Binder-Piepenbusch-Cup von der SSG Halvestorf und der Mykonos-Cup von Germania Hagen (beide 20./21. Januar 2018).

Pro Team werden die besten drei Turnierergebnisse der Supercup-Qualifikation gewertet. Pro Turnier bekommen die Top 8 Ranglistenpunkte. Wenn unter den besten Acht eine Mannschaft ist, die sich nicht laut Ausschreibung für den Supercup qualifizieren darf, werden die Punkte nicht an das nächstbeste Team vergeben.

Je besser ein Turnier besetzt ist, umso mehr Punkte gibt es. Pro Landesligist gibt es 6, pro Bezirksligist 5, pro Kreisligist 4 und so weiter bis zur 3. Kreisklasse (1). Pro Turnier werden die 16 höchstspielenden Mannschaften berücksichtigt.

Beim TBH-Cup bekommt der Sieger 66 Punkte. 62 gibt es für Platz zwei, 58 für Platz drei, 54 für Platz vier, 50 für Platz fünf, 46 für Platz sechs, 42 für Platz sieben und 38 für Platz acht.

270_0900_73871_sp111_Logo_1412.jpg

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Kommentare