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Kein Sieg seit Ende Oktober / Tündern hofft in Ricklingen auf die Wende

Das lange Warten auf den „Dreier“

Fußball (ro). Wann gibt es endlich einmal wieder drei Punkte? Eine Frage, die sich derzeit im Lager des Bezirksoberligisten HSC BW Tündern wohl jeder stellt. Zuletzt verbuchte die Mannschaft von Trainer Wilfried Bergmann am 31. Oktober 2008 mit dem überraschenden 3:2-Triumph beim Spitzenreiter VfL Bückeburg einen Dreier.

veröffentlicht am 16.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

Danach ging nicht mehr viel. Die Blau-Weißen rutschten vor und nach der Winterpause mit drei Niederlagen und fünf Unentschieden auf Platz elf ab – und damit immer näher an die Abstiegszone heran. Derzeit gibt es zwar nur vier Regelabsteiger, aber ein Blick auf die Oberliga-Tabelle verdeutlicht, dass sich die Anzahl noch auf sechs erhöhen konnte.

Denn: In der 5. Liga kämpfen Heeßel, Arminia Hannover und Rehden ums nackte Überleben und würden im Fall der Fälle in die Bezirksoberliga Hannover absteigen. Da ist es nun allerhöchste Zeit, dass Trainer Bergmann die Notbremse zieht und am Sonntag (15 Uhr) in der Auswärtspartie beim Tabellenfünften SF Ricklingen mit seinen Mannen endlich die Kurve bekommt. „Jedem bei uns muss jetzt bewusst sein, dass der Kampf um den Klassenerhalt begonnen hat und nur erfolgreich gewonnen werden kann, wenn wir alle an einem Strang ziehen,“ bringt Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhart die prekäre Situation auf den Punkt.

Dennoch reist der HSC nur als Außenseiter nach Hannover. Die Sportfreunde kamen wesentlich besser aus der Winterpause und erzielten drei Siege und zwei Unentschieden. Nur gegen Wunstorf und Bückeburg gab es knappe Niederlagen.

Mut und Zuversicht im Hinblick auf einen positiven Ausgang schöpfen die Schwalben in erster Linie aus der Tatsache, dass am Ostermontag in Kleefeld (2:3) zumindest die Leistung im zweiten Durchgang stimmte. „So müssen wir in Ricklingen allerdings über 90 Minuten agieren“, betont Leonhart.



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