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Dewezet sucht Welttrainer 2010 / Teilnehmer können ab heute aus 128 Spielern ihre persönliche Mannschaft auswählen

Das ist unsere WM-Elf – welches Team stellen Sie auf?

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 14.05.2010 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Fußball. Die Dewezet-Sportredaktion ist sich einig: Das ist unsere WM-Elf! Und welches Team stellen Sie auf? Es sind zwar noch 27 Tage bis zur Fußballweltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli). Aber schon ab heute können sich Fußballfans, die am Welttrainer 2010 teilnehmen möchten, entweder einen Coupon ausfüllen oder im Internet unter www.dewezet.de anmelden – und aus insgesamt 128 vorgegebenen Spielern der 32 Teams ihre eigene WM-Mannschaft zusammenstellen. Wir haben uns schon entschieden! Und zwar für eine Mannschaft, die mit elf Superstars gespickt ist.

In unserem Tor steht ein Weltmeister von 2006: Gianluigi Buffon von Juventus Turin. Zwar kam auch Spaniens Kapitän Iker Casillas (Real Madrid) in die engere Auswahl. Wir haben uns aber am Ende doch für den italienischen Torwart-Dino entschieden, weil er seit vielen Jahren zu den besten Torhütern der Welt gehört. Ein Beleg dafür ist, dass Buffon bisher der einzige Keeper ist, der in seiner Karriere viermal zum Welttorhüter des Jahres gekürt wurde. In der Abwehr haben wir uns für eine Dreierkette entschieden: John Terry (FC Chelsea) ist zwar nicht mehr Kapitän des englischen Nationalteams, aber immer noch einer der besten Abwehrspieler in ganz Europa. Gleiches gilt für den kopfballstarken „Serbinator“ Nemanja Vidic von Manchester United, der sogar lächelte, nachdem er im Spiel gegen Chelsea einen Zahn verlor. Das war vor zwei Jahren. In der Champions League hatte kein Verteidiger bessere Zweikampfwerte als Vidic. Als Außenverteidiger ist bei uns Philipp „Paolo“ Lahm (Bayern München) gesetzt. Den Spitznamen gab ihm übrigens Ex-Nationalcoach Jürgen Klinsmann, weil sein Idol Paolo Maldini vom AC Mailand ist. Im deutschen Nationalteam ist Lahm unverzichtbar. Prädikat: Weltklasse!

Selbstverständlich darf auch der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nicht fehlen: Michael Ballack, der mit dem FC Chelsea gerade in der Premier League den Titel holte, ist nicht nur einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler, sondern in der von Joachim Löw gecoachten DFB-Elf als zurzeit dienstältester Spieler auch der unumstrittene „Chef“. Auch Frank Lampard, der wie Ballack in Chelsea spielt, zählt seit neun Jahren zu den besten Spielern des FC. Doch so gut wie in der gerade abgelaufenen Saison, war der Mittelfeldspieler noch nie. In 36 Spielen erzielte Lampard sagenhafte 22 Tore. Gesetzt ist bei uns auch Xavier Hernández i Creus. „Xavi“, der seit seinem elften Lebensjahr für den FC Barcelona kickt, führte Spanien 2008 zum EM-Titel. Beeindruckens ist sein Auge für den tödlichen Pass. Im Gegensatz zu Franck Ribéry, der uns durch seine Leistungen nicht überzeugen konnte, hat es Arjen Robben in die Startelf geschafft. Der holländische Flügelflitzer, der bei seinen Dribblings die Gegner oft alt aussehen lässt, spielte beim FC Bayern München eine Super-Saison, vielleicht sogar seine beste überhaupt. In der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League traf er insgesamt 22-mal.

Cristiano Ronaldo ist nicht nur der teuerste Fußballer der Welt – vor Saisonbeginn überwies Real Madrid für den Portugiesen die Rekord-Ablösesumme von 94 Millionen Euro an Manchester United. Der selbstverliebte Freistoß-Cowboy ist jedenfalls der Schönste. Nach Meinung vieler weiblicher Fußballfans jedenfalls. Der beste Spieler der Welt ist Ronaldo aber nicht. Der Portugiese hat selbst zugegeben, dass Lionel Messi einen Tick besser ist als er selbst. Stimmt. „La Pulga“ („Der Floh“) ist zwar nur 1,69 Meter „klein“, aber auf dem grünen Rasen ist der Weltfußballer des Jahres 2009 schon jetzt einer der Größten. Der Argentinier vom FC Barcelona kann der Superstar der WM 2010 werden. Ein heißer Kandidat für die Torjägerkanone ist Wayne Rooney. Bei Manchester United spielte Rooney (26 Tore) eine bärenstarke Saison. Wegen einer Leistenverletzung humpelte Rooney im letzten Saisonspiel vom Platz. Bis zur Weltmeisterschaft ist der Publikumsliebling der Engländer aber bestimmt wieder fit. Obwohl Chelseas Didier Drogba (29 Tore) ihm in der Premier League die Torjägerkrone vor der Nase wegschnappte, schaffte es der Kapitän der Elfenbeinküste diesmal nicht in unsere WM-Elf.



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