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Sölla-Elf gibt 3:0-Führung in Lamspringe noch aus der Hand / Salzhemmendorfer Abstieg besiegelt

Das ist bitter! 3:4 schlägt Hagen auf den Magen

Von Klaus Frye

veröffentlicht am 06.06.2010 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

Fußball. Eine Stunde stand für Germania Hagen das Tor zur Bezirksliga weit offen. Der Vizemeister der Kreisliga führte bis dato mit 3:1 und die Fans sorgten bereits für Festtagsstimmung. Zu früh – denn in den letzten 30 Minuten schlug TuSpo Lamspringe eiskalt zu. Der Bezirksliga-13. schockte Hagen mit drei Toren in Folge und kann nach dem 4:3 (3:1)-Sieg nun am Dienstag im letzten Relegationsspiel beim TSV Lenne alle Chancen für den Verbleib in der Bezirksliga nutzen.

Die Hagener, bei denen mit Krause, Trompa, Mundhenk und Pompa die komplette Abwehrreihe ausfiel, erwischten einen Start nach Maß und führten durch zwei Tore von Marvin Strobl (5., 14.) früh mit 2:0. Als Marc Schmoll (39.) das 3:0 nachlegte, gerieten die mehr als 100 Fans, die ihr Team begleitet hatten, ins Schwärmen. Mit Pauken, Trompeten und lauten Gesängen sorgten sie für Heimspiel-Atmosphäre. Doch drei Minuten vor der Pause schoss Christian Falk die Lamspringer mit dem 1:3-Anschlusstreffer zurück ins Spiel.

Hagens letzte Chance ließ in der 61. Minute Christian Fischer ungenutzt. Als erneut Falk fast im Gegenzug auf 2:3 verkürzte, brachen bei den Schützlingen von Trainer Dirk Sölla alle Dämme: „Danach waren meine Spieler völlig platt.“ Die letzte halbe Stunde lief das Spiel fast nur noch in Richtung Hagener Tor. Die Treffer von Simon Hauenschild (69.) und Falk (86.) zum 4:3-Endstand schlugen den Zuschauern zwar auf den Magen, waren aber eine logische Konsequenz. Bitter, denn durch die Germanen-Niederlage ist auch der Kreisliga-Abstieg von BW Salzhemmendorf besiegelt. Dirk Sölla zeigte sich trotz der unglücklichen Niederlage keinesfalls enttäuscht: „Wenn man bedenkt, dass ich auf die komplette Abwehr verzichten musste, bin ich nicht unzufrieden. Wir haben fast das Unmögliche möglich gemacht.“

Hagens Fans sorgten fast für heimspiel-Stimmung.

Hagen: Frye – Steinwedel, Lippert, Schmidt – Kleine, Bozok (81. Spohr), Majer, Schmoll (46. Fischer), Sölla – Nunes, Strobl (64. Streubel).

Nach Hagens 3:0-Führung wurde nicht nur Torschütze Marc Schmoll in Lamspringe unsanft von den Beinen geholt.

Fotos (2): mb



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