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Zweitliga-Debüt von Timo Thomas / Spielt der Ex-Hamelner auch nächste Saison in Hannover?

Das Herz des Tigers schlägt weiter für den VfL

Basketball. Sein Herz schlägt zwar immer noch für den VfL Hameln. Aber jetzt ist Timo Thomas, der schweren Herzens seinen Heimatverein verlassen hat, für den Zweitligisten UBC Tigers Hannover am Ball. Vor genau 1681 Zuschauern trug der 29-Jährige am vergangenen Samstagabend bei der 93:107-Heimpleite gegen die Cuxhaven BasCats zum ersten Mal sein neues Trikot mit der Nummer 3. Dass es gegen den Tabellenzweiten am Ende nicht zum erhofften Sieg reichte, sei zwar schade gewesen, „aber es hat mir trotzdem unheimlich viel Spaß gemacht“.

veröffentlicht am 02.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 19:05 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Genau 3:43 Minuten vor Schluss wechselte UBC-Headcoach Mahmut Ataman den 1,89 Meter großen Guard für Andrej Mangold ein. Ganze 2:42 Minuten durfte Thomas Zweitligaluft schnuppern – dann musste er das Parkett schon wieder verlassen. Enttäuscht war er aber nicht. „Dass ich überhaupt dabei war, war schon cool. Immerhin trainiere ich erst seit zwei Wochen mit der Mannschaft.“

Fast hätte Thomas sogar einen Drei-Punkte-Wurf im Korb versenkt: Doch der Ball prallte vom Brett nur an den Ring. Riesig gefreut hat sich der 29-Jährige, dass seine Eltern, seine Freundin Yvonne und sein bester Kumpel bei der Premiere live dabei waren. Immerhin ging für den sympathischen Sportler im letzten Viertel seiner Karriere ein Kindheitstraum in Erfüllung. Thomas macht keinen Hehl daraus, dass er die Chance nutzen möchte, sich im Profibasketball zu beweisen. Kurz vor Saisonbeginn lehnte Thomas noch das Angebot der Tigers ab. „Damals hatte ich große Bauchschmerzen, weil ich meine Hamelner Jungs nicht im Stich lassen wollte.“ Aber jetzt will es der „Tiger“ noch einmal wissen!

An die Härte in der zweiten Liga muss sich der Korbjäger, der sich in der Vergangenheit oft gerne vor dem ungeliebten Krafttraining drückte, erst noch gewöhnen: „Von den Schiedsrichtern wird fast nix gepfiffen, obwohl man hin und her geschubst wird. Das ist schon ein großer Unterschied zur Regionalliga.“ Im Training will Thomas richtig Gas geben: „Ich hoffe, dass ich in den nächsten Spielen etwas mehr Einsatzzeit bekomme.“ Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel hat er übrigens versprochen, dass er zum VfL zurückkommt. Ob er bereits nächste Saison wieder sein altes Trikot trägt, steht allerdings noch nicht fest. Thomas könnte sich durchaus vorstellen, seinen Vertrag in Hannover um ein Jahr zu verlängern: „Wenn es gut läuft, warum nicht?“ Offenbar hat der „Tiger“ Blut geleckt…



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