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Erstmals spielen in der Emmerthaler Vereinsgeschichte sieben Handballteams in der Landesliga

Das gab’s noch nie!

Emmerthal. Handball wurde bei der TSG Emmerthal schon immer großgeschrieben. In der kommenden Saison so groß wie nie zuvor, denn im September startet die Turn- und Sportgemeinschaft mit sieben Mannschaften in der Landesliga. Das gab’s noch nie in der Emmerthaler Vereinsgeschichte.

veröffentlicht am 23.07.2015 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Vereins- und Handballchef Stephan Kutschera ist stolz auf seine Teams. Doch Stillstand kennt „Mister Handball“ in seinem Verein nicht. Es geht noch mehr. So kann er sich durchaus vorstellen, dass die erste Herren, die als Oberligist lange Jahre das Aushängeschild des Vereins war, in zwei, drei Jahren auch mal wieder in der Verbandsliga mitmischen könnte. Und auch bei den von Danilo Loncovic trainierten Frauen sollte der Sprung in die Landesliga zu schaffen sein. „Das wäre so etwas wie der Jackpot“, zeigt sich Kutschera optimistisch. Doch das Hauptaugenmerk richtet man beim Traditionsverein auf den Nachwuchs. Da ist die TSG in Niedersachsen nicht zu toppen. Sowohl bei der männlichen als auch bei der weiblichen Jugend ist man in allen drei Altersklassen (A, B und C) mittendrin und voll dabei. Selbst einen möglichen Oberliga-Aufstieg lehnt Kutschera in der kommenden Saison, die im September startet, nicht ab: „Wir müssen aber sehen, wie sich die Jungen und Mädchen weiterentwickeln.“ Organisatorisch dürfte der Aufwand in der Oberliga kaum größer werden, denn quer durch Niedersachsen geht es für die TSG-Teams bereits. „In der Landesliga spielen wir nicht mal eben um die Ecke. Wenn wir mit drei Fahrzeugen pro Mannschaft bei den Auswärtsspielen planen, geht die Reise mindestens einmal um die Welt“, hat Kutschera ausgerechnet. Fahrten nach Wolfsburg, Göttingen oder Lüneburg sind Woche für Woche zu organisieren. Nur einmal streikte der „Macher“. Als die von Kutschera trainierten B-Mädchen in die Weststaffel einordnet wurden, legte er Protest ein: „Fahrten bis an die holländische Grenze müssen ja nicht sein.“ Sein Einspruch ging durch. „Jetzt spielen alle Mannschaften im Osten und Süden Niedersachsens.“ Ganz im Sinne des Trainerstabs, der fast unverändert in die neue Saison geht. Danilo Loncovic trainiert neben den Frauen die weibliche A-Jugend, Stephan Kutschera gemeinsam mit Jana Brodhage zusätzlich die C-Mädchen. Auch bei den Junioren setzt die TSG auf erfahrene Übungsleiter. Die A-Jugend coacht Björn Kutschera, bei den B-Junioren gibt das Duo Jens Michalewicz/Sascha Krannich die Richtung an und die C-Jugendlichen stehen weiter unter den Fittichen von Volker Brodhage.



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