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Für die Tennis-Oldies aus Hastenbeck steht nicht der Sieg an erster Stelle, sondern die Kameradschaft

Das Erfolgsrezept: Ein bisschen Spaß muss sein

Von Rolf Henning Schnell

veröffentlicht am 05.07.2010 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

Tennis. Wenn das nicht mehr als ein Zufall ist: Während die Herren des TC Bad Pyrmont den Aufstieg in die Landesliga feierten, knallten 20 Kilometer weiter nördlich ebenfalls die Sektkorken. Denn die Herren des SV Hastenbeck holten ebenfalls in ihrer Altersklasse (65+) die Meisterschaft in der Verbandsliga und stiegen in die zweithöchste Klasse Niedersachsens auf. Und in beiden Teams war ein Spieler namens Sonntag am Erfolg beteiligt. In Hastenbeck sorgte Roland Sonntag dafür, dass das Quintett von Betreuer Manfred Gießelmann ungeschlagen die Saison beendete. Und bei den ungeschlagenen Pyrmontern war es sein Sohn Christian. Klar, dass der Filius an diesem Tag genauso stolz auf seinen Vater war wie dieser auf seinen Sprössling. „Ich weiß natürlich, dass in unserer Altersstufe nicht mehr so verbissen um den Sieg gekämpft wird, weil wir keine in die Jahre gekommene Heißsporne mehr sind. Für uns zählt die Freude am Spiel – und die Kameradschaft, die wir pflegen“, sagt der 67-Jährige Pyrmonter, der noch längst nicht ans Aufhören denkt, sondern sich schon auf die neue Spielserie in der Landesliga freut. Wie ausgeglichen die Hastenbecker waren, zeigt ihre Jahresbilanz. Denn von den 16 Einzeln ging nur ein einziges verloren. Die Niederlage musste ausgerechnet Sonntag einstecken, der Topspieler. „Wir waren das überragende Team. Mit Ausnahme des Spieles in Neuwarmbüchen haben wir immer für eine frühe Entscheidung“, so Reinhard Marx und Harald Köster, die mit jeweils 72 Jahren die Senioren des Teams sind. Wenn die Hastenbecker dagegen zu zweit am Netz standen, gab es in den acht Spielen nur zwei Siege – und sechs Niederlagen. „Unsere Motivation war meist schon vorher futsch“, so die einhellige Meinung. „Da müssen wir noch eine bessere Abstimmung untereinander finden“, meint Achim Krause (68), der immerhin ein Doppel an der Seite von Rudi Brand gewann. Doch wenn nur einmal in der Woche trainiert wird, dazu noch jeder Spieler aus einer anderen Himmelsrichtung angereist kommt, dann wird das schon problematisch. Dennoch sind die Hastenbecker optimistisch, dass sie in der im Mai beginnenden neuen Saison den Klassenerhalt schaffen.



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