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Handball: HO-Frauen klettern nach 35:28 in Nienburg noch schneller in Richtung Oberliga

Dank Hill auf dem Glücksgipfel

NIENBURG. Wer hoch hinauf auf den Glücksgipfel will, der benötigt eine erfahrene Bergführerin. Genau diese wichtige Rolle übernahm Kathrin Hill bei den HO-Handballerinnen. Die klettern in der Landesliga nach dem 35:28 (16:12)-Triumph beim ärgsten Verfolger HSG Nienburg noch schneller in Richtung Oberliga.

veröffentlicht am 04.03.2018 um 14:50 Uhr

Seit 15 Spielen ungeschlagen! Lisa Huch (von rechts), Torhüterin Yvonne Jilg, Viola Pallas und Alina Hoheisel auf Jubeltour. Foto: awa-Archiv
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Von der ersten bis zur letzten Minute lenkte Hill mit viel Übersicht und jede Menge zündender Ideen das HO-Spiel. Die Kreise der ehemaligen Drittliga-Spielerin aus Bad Salzuflen, die am Ende mit 13 Treffern maßgeblichen Anteil am Gipfelglück hatte, waren einfach nicht einzuengen. Damit hatte sie im Vorfeld überhaupt nicht gerechnet: „Ich hatte mehr Gegenwehr erwartet. Aber wir haben Nienburg schnell den Zahn gezogen.“ Auf dem Platz an der Sonne sonnte sich nach dem Abpfiff auch Coach Mike Bezdicek. Schließlich hatte der 86-fache Ex-Nationalspieler die Siegestour seines Teams schon im Vorfeld mit einer punktgenauen Video-Analyse und einer akribisch ausgearbeiteten Taktik glänzend auf das Topspiel eingestellt. Nach vorn mit einer kompakten Angriffsleistung, nach hinten immer bestens abgesichert. „Deshalb habe ich am Erfolg auch nie gezweifelt“, war sich „Bezze“ sicher. „Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können.“ Die Nienburger Seilschaft sah schon zur Pause nur noch die Rücklichter. „Da spielten auch die eiskalten Temperaturen in der Halle keine Rolle“, jubelte Rückraumspielerin Lisa Huch. Denn das Gros der lautstarken HSG-Fans heizte die Stimmung in der Sporthalle Liebenau kräftig an. Der Blick des Trainers richtet sich sechs Spieltage vor Saisonende klar nach vorn: „Der Grundstein Richtung Oberliga ist gelegt, doch wir sind noch nicht durch. Der Sieg macht die Sache aber einfacher.“

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