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Denker und Lenker beim VfL

Dampfmacher Feuersenger

veröffentlicht am 22.09.2016 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

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Feuersenger hat eine sehr beachtliche Karriere im Team von Trainer Nicu und Manager Heinrich Lassel hingelegt. Vom ersten Ballkontakt mit drei Jahren hat er sich zum Führungsspieler hochgearbeitet. „Er ist einer, der das Spiel lesen kann, ein Auge dafür hat“, lobt Heinrich Lassel. Nach dem Weggang von Timo Thomas sind Leader im Team besonders gefragt.

Der Manager war es auch, der Feuersenger das erste Mal einen Basketball in die Hand drückte. „Ich müsste immer mit meinem älteren Bruder Jan mit zum Anfängertraining, weil auch meine Mutter dort immer auf der Tribüne saß. Irgendwann dürfte ich am Rand auch mit einem Ball spielen“, erinnert sich der Hamelner Junge. Und es kam auch der Tag, wo auch Klein-Lars richtig mitmachen durfte. „Seinen ersten Spielerpass habe ich im Juni 1998 beantragt“, hat Lassel recherchiert. „Ich kann mich noch an die Fahrten zu den Kinder-Turnieren in Ahrensburg oder Göttingen erinnern. Das waren immer große Erlebnisse“, weiß Feuersenger noch genau. Von der Jugend ging es in die zweite Männer-Mannschaft und irgendwann mit 17 Jahren kam auch das erste Spiel mit den ersten Herren. „Gegen Neustadt war das, und ich habe auch gleich meinen ersten Korb erzielt“, erinnert sich der Spielmacher. Trainer Nicu Lassel baute ihn behutsam auf. „Im Hamelner Team hat man nie das Gefühl gehabt, nur zwei oder dritte Wahl zu sein. Da gehören wirklich alle zum Team.“ Und so blieb der gebürtige Hamelner auch stets beim VfL. Auch als er sein Maschinenbau-Studium in Paderborn aufnahm. „Ich bin ja hier wohnen geblieben. So konnte ich auch weiter beim VfL spielen.“ Das war immer sein Wunsch, über Wechsel hat er nie nachgedacht. Auch jetzt nicht, wo die Bachelor-Arbeit im Dezember abgegeben werden muss und er danach praktische Erfahrungen sammeln will. „Auch das geht ja in Hameln“, meint er. Auf der Aufbauposition hatte Feuersenger mit den Routiniers Boris Bonhagen, Michael Albers und Jakob Faas lange drei Mann vor sich.

Erst als vor einem Jahr diese drei alle aus unterschiedlichen Gründen ein Pausenjahr einlegten, war das Urgestein des VfL gefordert. Und er meisterte seine Prüfung bravourös. Die vergangene Saison war die beste in der Regionalliga-Geschichte des VfL Hameln – auch dank seiner spielerischen Qualitäten.

Nun kommen die drei Routiniers zurück, aber Feuersenger bleibt wohl die Nummer eins. „Aber beim VfL sind wir alle ein Team und gehören zusammen.“ Denn auch er könnte ja mal einen schlechten Tag haben. Aber möglichst nicht am Samstag in Göttingen.



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