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Der neue Torwart des VfL Hameln will sich endlich seinen Titeltraum erfüllen

Claas Meyer: „Ein Aufstieg fehlt mir noch!“

Handball. Zwei Spiele stand Neuzugang Claas Meyer beim VfL Hameln zwischen den Pfosten. Nach seinem Heimdebüt sprach Dewezet-Mitarbeiter Jürgen Kohlenberg mit dem 27-jährigen Torwart.

veröffentlicht am 21.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

Herr Meyer, sind Sie mit ihrem Heimdebüt beim VfL zufrieden?

Ganz zufrieden bin ich nicht. Ich kann sicher noch mehr. Aber ich muss mich erst noch an das neue Umfeld gewöhnen.

Warum haben Sie sich für einen Wechsel von Hildesheim nach Hameln entschieden?

Ich habe einen Verein gesucht, bei dem ich Spielpraxis sammeln kann. Bei der Eintracht war ich hinter Dennis Klockmann und Christoph Trinks nur die Nummer drei, weil ich aus beruflichen Gründen einen Teil der Saisonvorbereitung verpasst habe.

Hat Lukas Krings den Wechsel eingefädelt?

Lukas hat Manager Ralph Krone meine Telefonnummer gegeben. Von ihm habe ich dann erfahren, dass der VfL einen neuen Torwart sucht, weil Frank Rosenthal gesperrt ist. Dann ging alles ziemlich schnell.

Was wollen Sie mit dem VfL erreichen?

Wir wollen den Titel holen! Ich bin in meiner Karriere noch nie aufgestiegen. Mit Aurich und Fredenbeck habe ich aufgrund von Insolvenzen zwar schon zwei Zwangsabstiege hinter mir, aber ein Aufstieg fehlt mir noch.

Wie wichtig war der Sieg gegen Haste?

Im Hinblick auf das Topspiel in Lehrte haben wir ein Zeichen gesetzt. Wenn wir den Titel holen wollen, müssen wir uns aber noch steigern. Haste hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht. Aber wir haben bewiesen, dass wir den Hebel umlegen können. Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg. Wenn wir auch in Lehrte gewinnen wollen, müssen wir an die heute gezeigte starke Leistung in der Defensive anknüpfen.

Können Sie sich vorstellen, in Hameln länger zu bleiben?

Auf jeden Fall! Ich bin hier mit offenen Armen aufgenommen worden. Auch mit den Torhütern Andrew Treuthardt und Frank Rosenthal gibt es keine Berührungsängste. Wir verstehen uns gut. Was zählt ist ohnehin nur die Mannschaft. Wer spielt, entscheidet sowieso der Trainer. Wir können uns nur durch gute Leistungen im Training und Spiel empfehlen und aufdrängen.



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