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12-Jährige gehört zur Judo-Spitzenklasse

Christin Wunder legt (fast) alle aufs Kreuz

Judo-Ass Christin Wunder (12) gehört in ihrer Altersklasse in Norddeutschland zur absoluten Spitze. Denn die Kampfsportlerin vom MTSV Aerzen holte sich nicht nur im Vorjahr in ihrer Gewichtsklasse (bis 40 kg Körpergewicht) den Titel, sondern sie hat diesen vor wenigen Tagen auch erfolgreich verteidigt.

veröffentlicht am 16.11.2009 um 17:50 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:21 Uhr

Sie sammelt fleißig Goldmedaillen: Christin Wunder (Aerzen).  rh

„Christin ist das größte Talent, das ich bislang unter meinen Fittichen hatte“, so die Einschätzung von Trainer Ralf Guhl, der die Orange-Gurt-Trägerin seit 2006 drei- bis viermal in der Woche in der Mache hat. „Sie verfügt über ein gutes technisches Repertoire und kann dieses auch im Wettkampf gut umsetzen. Gepaart mit ihrem Ehrgeiz und ihrer körperlichen Fitness ist sie kaum zu bezwingen.“

Damit die Aerzenerin sportlich weiter Fortschritte macht und auch Gegner gleichen Formats hat, fährt sie zusammen mit Guhls Sohn Richard seit gut einem Jahr regelmäßig in den Olympia-Stützpunkt nach Hannover, wo ihr der Landestrainer jeden Mittwoch den Feinschliff gibt und sie für repräsentative Einsätze vorbereitet.

Die Schülerin der Viki-Lu, die sehr sportliche Eltern hat – ihre Mutter war eine gute Mittelstreckenläuferin, der Vater war ebenfalls als Judoka aktiv – kann sich übrigens voll auf ihren Sport konzentrieren, da sie bis auf das Gitarre-Spielen keinen anderen Hobbys nachgeht. Deshalb konnte Christin Wunder in ihrer erst dreijährigen Laufbahn auch schon an über 50 Turnieren teilnehmen und viele Trophäen gewinnen. Sie vertrat die Aerzener Farben auch als Siegerin beim ega-Pokal in Erfurt, dem größten deutschen Turnier. Auf eine Teilnahme bei deutschen Meisterschaften muss das Talent aus Altersgründen allerdings noch zwei Jahre warten.rhs

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