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Hamelner gewinnen 29:22 gegen Celle

Christian Raddatz geht! VfL-Fans trotz Sieg traurig

Von Jürgen Kohlenberg

Handball. Viele der knapp 200 Fans des Oberligisten VfL Hameln, die am Samstagabend in die Sporthalle Nord pilgerten, dürften trotz des 29:22-Heimsieges gegen Celle traurig sein. Denn nach der Partie verkündete Christian Raddatz, der unter anderem als Spielertrainer bei der HSG Fuhlen/Hess. Oldendorf im Gespräch ist, gegenüber der Dewezet-Sportredaktion seinen Abschied.

veröffentlicht am 18.04.2010 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

Chritian Raddatz (links) und Jannis Pille (beide VfL) stoppen Ni

Von Jürgen Kohlenberg

Handball. Viele der knapp 200 Fans des Oberligisten VfL Hameln, die am Samstagabend in die Sporthalle Nord pilgerten, dürften trotz des 29:22-Heimsieges gegen Celle traurig sein. Denn nach der Partie verkündete Christian Raddatz, der unter anderem als Spielertrainer bei der HSG Fuhlen/Hess. Oldendorf im Gespräch ist, gegenüber der Dewezet-Sportredaktion seinen Abschied. Dass Raddatz den VfL verlassen wird, steht fest. „Es ist aber noch völlig offen, was ich mache.“ Der 36-Jährige will in der nächsten Saison etwas kürzertreten, „um etwas mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben“. Es sei durchaus auch möglich, dass er ganz aufhöre: „Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen“, sagte Raddatz, der auch gegen den besten Angriff der Liga wieder zusammen mit Heiko Heemann und Jannis Pille in der Abwehr der Fels in der Brandung war.

Gleiches galt für Frank Rosenthal. Fünf Minuten vor Schluss nahm VfL-Coach Hajo Wulf seinen überragenden Torwart, der mit seinen Glanzparaden den Weg zum Sieg freimachte, vom Parkett. In diesem Augenblick durfte Rosenthal, dessen Name bei den Handballfreunden Aerzen hoch gehandelt wird, noch einmal die stehenden Ovationen der treuen VfL-Fans genießen. Nach der Partie erteilte Rosenthal einen möglichen Wechsel an die Humme eine klare Absage: „Es ehrt mich zwar, wenn andere Vereine an mir interessiert sind.“ Aber ein Vereinswechsel komme für ihn derzeit nicht infrage. „Ich habe klar gesagt, dass ich aus beruflichen und privaten Gründen ein Jahr Pause mache. Das habe ich für mich so entschieden. Und dabei bleibt es auch. Punkt.“ Nur im Notfall will der Torhüter nächste Saison zwischen den Pfosten aushelfen…

Einen Kurzeinsatz von gerade einmal 17 Minuten hatte am Samstag Sven Hylmar. Der Linksaußen grätschte den frei durchgebrochenen Niels Kahler um – und sah von den gut leitenden Schiedsrichtern Sven Titze und Urs Mücke die Rote Karte. Zu einem Kurzeinsatz kam Patrick Künzler, der einen Siebenmeter verwandelte.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Pille (9), Höltje (7/6), Heemann (5), Clausing (3), Hylmar (2), Glatz (1), Raddatz (1), Künzler (1/1), Emmel, Krings, Meier, Weidemann.



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