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D-Junioren des VfL Hameln spielen gegen den TSV Anderten um den Regionsoberliga-Titel

Brauns Jungs auf Meisterkurs

Hameln. 13 Spiele – 13 Siege! Die Bilanz der D-Junioren des VfL Hameln in der Handball-Regionsoberliga kann sich sehen lassen, und die Staffelmeisterschaft kann ihnen keiner mehr nehmen.

veröffentlicht am 18.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Klar, dass am Samstag auch im letzten Gruppenspiel beim Tabellenzweiten SG Misburg die Erfolgsserie nicht abreißen soll.

Allein am ersten Spieltag stotterte beim 22:18-Sieg gegen Exten/Rinteln der VfL-Motor noch ein wenig, doch dann lief der Turbo zur Höchstform auf. Die Torjagd begann und erreichte mit dem 39:7-Erfolg gegen Großburgwedel und der 37:4-Abfuhr gegen die HSV Nordstars bislang ihren Höhepunkt. Sogar Trainer Matthias Braun, der nach sechs Monaten Pause die 11- bis 13-Jährigen, die schon als E-Jugendliche von Uwe Petersen das Handball-Einmaleins mit auf den Weg bekamen, zum Saisonbeginn übernommen hatte, war überrascht: „Da waren Ergebnisse dabei, die ich in der Höhe nie erwartet hatte.“ Aber Braun hatte von Beginn an genau das richtige Händchen für seine Youngster. „Die Jungs haben sich im Laufe der Saison toll entwickelt“, lobte er das Team um seinen Spielmacher Jonathan Dohme. „Der hat ein richtig gutes Spielverständnis“, erkannte Braun schnell. „Jonathan hat als D-Jugendlicher sogar schon den Bodenpass ganz gut drauf.“ Als Torjäger im Rückraum reißt Antonio Galvagno seine Mitspieler immer wieder mit nach vorn. Und am Kreis sorgt Emil Fielitz, der Kleinste in der Erfolgstruppe, für mächtig Wirbel. „Der wird vom Gegner oft unterschätzt“, erinnert sich sein Trainer. „Das ist ein großer Fehler.“

Das Erfolgsteam des Staffelmeisters komplettieren die beiden Torhüter Niklas Frank und Tobias Maly sowie Benjamin Rose, Marten Wildhage, Leander Lücke, Philip Spitzer, Malte Hartmann-Kretschmer, Lasse Ehlerding und Lion Fielitz. Dazu rückten aus dem jüngeren Jahrgang der D2-Junioren auch schon Thore Tommes und Bjarne Schwörer einige Male in die Mannschaft.

Mit dem Spiel in Misburg endet die Saison am Samstag noch nicht. Die 14 Spiele in der Staffel 1 der Regionsoberliga waren eigentlich nur ein lockeres Einspielen. Dem Höhepunkt fiebern „Brauns Buben“ schon entgegen. Das sind die beiden Endspiele im Kampf um den Regionsoberliga-Meister – früher Bezirksmeister genannt – gegen den TSV Anderten, der in der Parallelstaffel ebenfalls die Konkurrenz fest im Griff hatte. Mit Prognosen hält sich Trainer Braun, dem Janis Dohme als Co-Trainer und Marion Hartmann-Kretschmer als Betreuerin den Rücken freihalten, vor dem großen Finale zurück: „Bislang haben wir alles richtig gemacht. Was jetzt kommt, ist offen.“ Das erste Endspiel wird am 27. Februar in der Halle Nord ausgetragen, das Rückspiel findet eine Woche später in Anderten statt.



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