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Fußball: Heim-Debüt für Pyrmonts Promi-Trainer David Odonkor / Tünderns Landesliga-Comeback

Bloß kein Fehlstart

BEZIRK HANNOVER. Die Testspielzeit ist vorbei: Wer ist in Form, wer noch nicht? Die Dewezet-Sportredaktion hat vor dem Saisonstart die beiden heimischen Fußball-Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont (mit Promi-Trainer David Odonkor) und Blau-Weiß Tündern (mit Kult-Coach Siegfried Motzner) unter die Lupe genommen.

veröffentlicht am 11.08.2017 um 08:56 Uhr

Für Tünderns Coach Siegfried Motzner (l.) und Pyrmonts Promi-Trainer David Odonkor geht die Saison los. Prisma-Collage/Fotos: mo/nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Für beide Teams gilt: Bloß kein Fehlstart!


HSC BW Tündern – VfL
Bückeburg (Fr., 19.30 Uhr)

Frühform:Die Motzner-Elf ist vor ihrem Landesliga-Comeback schon gut in Schuss. Ein Beleg dafür sind die beiden souveränen Bezirkspokalsiege gegen die Bezirksligisten SSG Halvestorf (6:2) und Germania Hagen (4:1). Lediglich in der Defensive gab es aufgrund der fehlenden Spielpraxis in beiden Partien noch einige Abstimmungsprobleme.
Konkurrenzkampf: Trainer Siegfried Motzner hat bei der Start-Elf die Qual der Wahl. Beim 24-Mann-Kader ist der Konkurrenzkampf groß. Verletzungssorgen hat Motzner – bis auf den langzeitverletzten Torjäger Robin Tegtmeyer – nicht. Einziges Manko: Aufgrund der Urlaubszeit sind einige Spieler noch im Trainingsrückstand.
Gutes Omen? Das letzte Landesliga-Heimspiel gegen den VfL Bückeburg gewann die Motzner-Elf im Jahr 2014 mit 2:1. Viele Tünderaner von damals sind heute immer noch im Kader. Auch die Bilanz in den direkten Duellen seit 2008 fällt für Tündern positiv aus: Vier Siege, eine Niederlage.
Eingespieltes Team: In Tünderns Kader hat sich kaum etwas verändert. Mit Kris-Lennart Müller vom Regionalligisten Egestorf-Langreder gibt es nur einen Neuzugang bei den Schwalben, die sich einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel gesetzt haben.

SpVgg. Bad Pyrmont –
Heesseler SV (Sa., 14 Uhr).


Promi-Trainer: Mit der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler David Odonkor als Cheftrainer machte die SpVgg. Bad Pyrmont bundesweit Schlagzeilen. Gegen den HSV feiert der 33-Jährige sein Heim-Debüt im Pyrmonter Stadion. Dementsprechend groß dürfte das Zuschauerinteresse sein.
Verpatzte Generalprobe: Die Odonkor-Elf ist von ihrer Bestform noch meilenweit entfernt. Ein Beleg dafür ist Pyrmonts 2:4-Pleite im Bezirkspokal gegen Bezirksliga-Neuling TuS Schwarz-Weiß Enzen. Die Mannschaft (zwölf Zugänge, acht Abgänge) ist im Umbruch und noch nicht eingespielt. Erschwerend hinzu kommt, dass Pyrmont in der Saisonvorbereitung vom Verletzungspech gebeutelt wurde. „Es ist nicht einfach, so viele Verletzte zu verkraften. Jammern hilft aber auch nichts. Wir müssen das Beste daraus machen“, sagt Odonkor, der selbst bei einer Niederlagen-Serie zum Saisonstart nicht um seinen Trainerjob bangen muss: „Wir haben mit David nicht umsonst einen Zweijahresvertrag festgelegt. Er hat unsere volle Rückendeckung – selbst wenn wir die ersten vier Spiele verlieren“, so Pyrmonts Sportchef Dominic Palmer.
Angstgegner: Für David Odonkor zählt der Heesseler SV zu den Top 5 der Landesliga. Dementsprechend groß ist sein Respekt vor dem starken Gegner. Die Bilanz in den direkten Duellen seit 2013 dürfte den Pyrmontern wenig Hoffnung machen: Sechs Spiele, sechs Niederlagen, 5:20 Tore. Wenn sich Pyrmont im Vergleich zum Pokal-Aus nicht enorm steigert, droht ein Fehlstart.
Ehrgeizige Ziele: Der Oberliga-Aufstieg ist für die SpVgg. Bad Pyrmont in dieser Saison kein Muss, aber zumindest mittelfristig das Ziel.

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