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SG Hameln 74 träumt vom Aufstieg / Mike König kommt

Bicknell: „Auf Yalcin will ich nicht mehr verzichten“

Erhan Yalcin – auf die Qualitäten des Torjägers setzt die SG Hameln 74 auch in der Rückrunde.

veröffentlicht am 02.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Foto: nls

Fußball. Gerüchten zufolge schauen sie sich in der Hamelner Nordstadt derzeit jeden Tag die Tabelle der Leistungsklasse an. Grund: Die SG Hameln 74 ist Erster und damit dem großen Traum von der Rückkehr in die Kreisliga schon ein kleines Stückchen näher gerückt.

Doch der Weg an die Spitze war bislang ein wenig holperig. Es lief nicht alles so rund, wie es sich Trainer Paul Bicknell vorgestellt hat. Vor allem die 2:3-Niederlage beim TSV Klein Berkel II und das 1:1 bei SW Löwensen hatte im SG-Lager wohl niemand eingeplant. Richtig weh getan hat vor allem die 1:2-Niederlage in Fischbeck. „Da lief einfach alles gegen uns. Und zu allem Überfluss sah Torwart Marvin Kämper auch noch völlig unberechtigt die Rote Karte“, erinnerte sich der SG-Coach nur ungern. „Doch inzwischen sind wir auf dem besten Wege“, ist sich Bicknell sicher. „Im Kader steckt jede Menge Potenzial und beste Qualität.“ Den ersten Tabellenplatz, den die SG 74 am vorletzten Spieltag übernahm, will er nach Möglichkeit bis zum Ende der Saison nicht mehr aus den Händen geben.

Als der ehrgeizige Engländer, der zuvor im Nachwuchsbereich des HSC BW Tündern große Erfolge feiern konnte und mit der SpVgg. Bad Pyrmont ans Tor zur Bezirksoberliga pochte, die Mannschaft im November 2007 übernahm, lag das Durchschnittsalter noch bei 30 Jahren. Paul Bicknell sortierte kräftig aus, baute ein junges, ehrgeiziges Team in der Nordstadt auf und senkte das Durchschnittsalter schnell auf 22 Jahre. „Wichtig ist vor allem, dass der Umgang und die Stimmung innerhalb der Mannschaft stimmen“, nannte der Ex-Oberligaspieler von Preußen Hameln 07 als entscheidendes Kriterium. „Und die Herausforderung Aufstieg haben meine Jungs gerne angenommen.“

Einen großen Sprung nach vorn machte im letzten Jahr vor allem Erhan Yalcin. „Der hat gezeigt, dass man mit Trainingsfleiß und Ehrgeiz viel erreichen kann“, lobte der Trainer seinen Torjäger, auf den er nicht mehr verzichten möchte. Um das Ziel Aufstieg perfekt zu machen, hat die SG 74 zur Winterpause noch zwei richtige Kracher an die Heinestraße geholt. Mike König (Eintracht Afferde) und Nachwuchstalent Daniel Schröder (HSC BW Tündern) werden die Mannschaft nach der Winterpause verstärken.

Optimistisch blickt auch Vereinschef Thomas Thimm nach vorn: „Das ist die beste Mannschaft, die wir je aufbieten konnten. Der Aufstieg ist dennoch kein Selbstläufer. Doch wenn wir bis zum Saisonende konzentriert durchspielen, wird es klappen.“



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