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Tipps von Box-Olympiasieger Torsten May

Bewegung als Lebenselixier

HAMELN. Am 18. April referiert Box-Olympiasieger Torsten May im Dewezet-Medienraum. Als Botschafter der Barmer Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“ spricht der Goldmedaillen-Gewinner von Barcelona nicht über seine großen Kämpfe, sondern zum Thema “Ziele setzen - Gesundheit als wichtiger Faktor zur Motivation“.

veröffentlicht am 12.04.2018 um 17:48 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Er war Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und natürlich auch Deutscher Meister im Halbschwergewicht, heute auch als Cruisergewicht bekannt. Torsten May ist eine lebende Legende im deutschen Boxsport. Ein ganz großer Sportsmann, der trotz seiner herausragenden Triumphe im Ring aber auch einige heftige Tiefschläge verkraften musste.

Vor allem in seiner Laufbahn als Profi, die er 1993 nur wenige Monate nach dem Olympiasieg in Barcelona begann. So blieb hier sein großer Traum vom WM-Gürtel, den er als Amateur bereits 1991 gewonnen hatte, unerfüllt. Die große Chance dazu hatte der Rechtsausleger zwar 1996, unterlag aber in der Stierkampfarena von Mallorca deutlich gegen Adolpho Washington aus Kentucky. Drei Jahre später gelang Torsten May zwar in Frankfurt am Main die erhoffte Revanche gegen den US-Amerikaner, doch in diesem Kampf ging es „nur“ um den Intercontinental-Titel der IBF. Damals trotzdem ein enorm wichtiger Sieg für sein Selbstbewusstsein. Ein Highlight für den gebürtigen Sachsen war dann noch der EM-Titel der EBU im gleichen Jahr. 2001 beendete Torsten May dann nach einer Niederlage im EM-Kampf gegen den Ukrainer Alexander Gulow seine Profi-Karriere.

„Mir war klar, du bist zwar ein guter Boxer. Hast alles versucht, aber zum großen Champion hat es nicht gereicht. Jetzt muss Schluss sein“, hatte er seine damalige Entscheidung unlängst in einem Interview mit der Berliner Zeitung noch einmal begründet. Heute lebt der Träger des Silbernen Lorbeerblattes, übrigens die höchste deutsche Auszeichnung im Sport, in Köln, ist dort Boxtrainer und zudem auch ein gefragter Motivationscoach.

Sternstunde in Spanien: Torsten May feiert seinen Olympiasieg 1992 in Barcelona. Foto: dpa
  • Sternstunde in Spanien: Torsten May feiert seinen Olympiasieg 1992 in Barcelona. Foto: dpa

Und in dieser Eigenschaft fungiert der 48-Jährige nun auch als Sportbotschafter der Barmer Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“. Mit im Boot sind hier auch weitere deutsche Sportgrößen wie etwa Leichtathletin Heike Drechsler oder Speerwerferin Christina Obergföhl.

Unter dem Motto: „Ziele setzen – Gesundheit im Betrieb als wichtiger Faktor zur Motivation“ wird Torsten May nun am 18. April ab 17 Uhr im Medienraum der Dewezet darüber referieren, warum Bewegung für ihn das Lebenselixier ist – und jeder seine Sportart finden kann. Unterstützt wird er dabei von Dr. Michaela Czech von der Barmer.
Info: Um Voranmeldung wird gebeten bis zum 17. April unter 05151-1079501, per E-Mail: christian.mueller@barmer.de



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