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Hamelner wird an der Seite von Michel Bargmann bei der Junioren-EM auf Sizilien Siebter

Bergmann enttäuscht: „Es war mehr möglich“

Beachvolleyball (aro). Den großen Wurf hat Philipp Arne Bergmann zwar verpasst. Trotzdem könnte der Hamelner Beachvolleyball-Junioren-Nationalspieler eigentlich ganz zufrieden sein. Bei der Europameisterschaft der U20 auf Sizilien wollte sich der 19-Jährige, der zum Bundesligisten VC Olympia Berlin wechselt, an der Seite von Michel Bargmann verbessern – „im Vergleich zum neunten Platz bei der U19-WM im vergangenen Jahr“. Das hat er geschafft, denn am Ende wurde das Deutschland-Duo, das in Catania von Bundestrainer Elmar Harbrecht betreut wurde, Siebter. „Doch für uns wäre durchaus mehr möglich gewesen“, wirkte der 1,96 Meter große Volleyballer nach dem Turnier etwas enttäuscht. Im letzten Spiel des Tages gegen die bis dahin noch ungeschlagenen und starken Russen Bolgov/Bytanov mussten sich Bergmann/Bargmann in 39 Minuten mit 0:2 (15:21, 14:21) geschlagen geben. „Wir konnten nicht an unsere zuvor gezeigten starken Leistungen anknüpfen“, sagte Bergmann, der nach dem Match total erschöpft war. Denn auch in Catania war es mit Temperaturen von etwa 30 Grad im Schatten schon fast unerträglich heiß.

veröffentlicht am 12.07.2010 um 16:57 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

Die Junioren-EM begann für Bergmann/Bargmann am Donnerstag mit zwei Vorrundensiegen gegen die Litauer Armands/Haralds (21:19, 21:14) und die Kroaten Niksa/Mate (21:17, 21:13) sehr vielversprechend. Auch der Bundestrainer, der vor Turnierbeginn mit dem Gewinn einer Medaille liebäugelte, attestierte seinem Jungs eine „sehr gute Leistung“. Aber am Freitagvormittag verspielte das Duo mit einer 0:2-Niederlage (18:21, 20:22) gegen die Österreicher Moser/Schörghofer den Gruppensieg. Hätten die beiden Deutschen das Spiel gegen die Österreicher gewonnen, wäre es im weiteren Turnierverlauf für sie wohl etwas leichter gewesen, weil man den anderen Gruppensiegern zunächst aus dem Weg gegangen wäre. So mussten Bergmann/Bargmann in den sauren Apfel beißen.

In der Zwischenrunde waren die Schweden Wijk Tegenrot/Randén (19:21, 16:21) eine Nummer zu groß. Ihr wohl bestes Spiel bei der Junioren-EM zeigten Bergmann/Bargmann gegen die Italiener Lupo/Ottaviani, das erst nach über einer Stunde im Tiebreak (21:19, 21:23, 15:11) gewonnen wurde. Nach dem souveränen 2:0 (21:12, 21:18) gegen die Tschechen Hadrava/Gucky, folgte dann das Aus gegen die Russen Bolgov/Bytanov, die am Ende Vierter wurden.

U20-Europameister wurde übrigens das polnische Duo Losiak/Kantor, dass das Finale gegen die Kaszas-Brüder aus Dänemark gewann.



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