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Schiedsrichter-Quintett Kriks, Möller, Yalcin, Cecenov und Siever sorgen für den nötigen Pfiff

Beim Supercup tanzen alle nach ihrer Pfeife

Fußball (rhs). Ihr Pfiff zählt – die Spieler beim Dewezt-Supercup tanzen am kommenden Wochenende in der Ratenfängerhalle nur nach ihrer Pfeife. Die vom Kreis angesetzten fünf Schiedsrichter stehen erwartungsvoll in den Startlöchern. Dienstältester ist Andreas Kriks (46). Der frühere Preußenspieler, der es als „Manndecker“ bis in die vierte Liga gebracht hat und heute für den TSV Bisperode pfeift, verfügt bei seinen Spielleitungen über den langen Erfahrungsschatz von 25 Jahren. Deshalb macht dem in Theorie und Praxis gleichermaßen erprobten Büroangestellten aus Holtensen auch kaum ein Spieler etwas vor. Denn er kennt alle ihre Tricks, reagiert ganz gelassen und behält auch in brenzligen Situationen stets einen ruhigen Kopf. Allerdings sind seine derzeitigen Betätigungsfelder die unteren Klassen sowie der Juniorensektor. Auch Volker Möller (46), der für den FC Latferde 80 pfeift, aber in Groß Berkel wohnt, führt seit fast zwanzig Jahren die Pfeife zum Mund, war bisher von der Kreis- bis zur Bezirksliga im Einsatz. Der gelernte Bäcker und Konditor wünscht sich trotz aller Rivalität und Emotionen beim Turnier faire Spiele, wobei sein Favorit ganz klar Preußen 07 heißt.

veröffentlicht am 20.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Mit 38 Jahren auch nicht mehr der Jüngste ist der Hamelner Taner Yalcin, der früher selbst ein Heißsporn auf dem Fußballrasen war. Nach 16-jähriger erfolgreicher Schiri-Tätigkeit bis hoch zur Bezirksliga wird der für Eintracht Afferde pfeifende Industriemechaniker seinen Einsatz beim Supercup gelassen angehen, beruhigend und besonnen bleiben, wenn des Volkes Seele auf dem Platz oder den Rängen überkocht. „Ich hoffe allerdings, dass das in keinem Spiel passiert.“ Übrigens war er bereits im Vorjahr dabei, hat nach Aussage von Michael Rieke eine gute Leistung geboten.

Mit seinen 20 Jahren und nur fünfjähriger Praxis ist Alan Cecenov (Spvgg. Bad Pymont) noch ein „Greenhorn“ in der schwarzen Zunft. Dennoch hat es der Abiturient aus der Kurstadt bereits in kurzer Zeit geschafft, durch gute Beurteilungen bis in die Bezirksliga aufzusteigen. Auch er sieht die Preußen in der Favoritenrolle, wünscht sich aber dennoch „faire Partien und viele Überraschungen“.

Jüngster Schiedsrichter im Quintett ist Mirco Siever (TSV Lüntorf). Der achtzehnjährige Sohn des früheren Kreis-Schiedsrichterobmanns Andreas Siever hat bereits mit 14 Jahren seine Prüfung gemacht und gehört heute schon zu den versiertesten in der Kreisliga. Nachdem er bereits bei drei Qualifikations-Hallenturnieren seine „Tauglichkeit“ bewiesen hat, bekam er erstmals die Chance, auch beim Finale mitzuwirken. „Wir schicken auch diesmal nur unsere besten Referees ins Rennen, damit die Spiele möglichst fair und regelkonform über das Hallenparkett gehen“, betont Einsatzleiter Michael Rieke, Chef der Hameln-Pyrmonter Unparteiischen. Ihm fiel die Wahl nicht schwer, wobei es dem 36-jährigen, der selbst Einsätze bis zur Niedersachsenliga nachweisen kann, darauf ankam, eine gesunde Mischung aus „alten, routinierten Hasen und jungen Talenten“ aufzubieten.



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