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Nächstes Ziel: Drei Punkte in Hagenburg / Fußball-Bezirksliga

Beckmanns Motor läuft und läuft

Hameln-Pyrmont. Wenn Niklas Beckmann mit dem HSC BW Tündern am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga beim TSV Hagenburg antritt, hat er drei Punkte fest im Visier. Zum Auftakt wird in der Bezirksliga bereits am Samstag das Kreisduell zwischen Germania Hagen und dem MTSV Aerzen angepfiffen.

veröffentlicht am 22.04.2016 um 18:36 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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„Die Rückserie ist ja fast der Wahnsinn“, stöhnt sogar Niklas Beckmann. „Die ständigen Spiele am Samstag, Sonntag und Dienstag schlauchen schon.“ Obwohl der Motor des Tünderaners läuft und läuft. Der 27-jährige Mann aus Siegfried Motzners Offensivabteilung zeigt seit Wochen nicht nur konstante Leistungen. Der Routinier, der schon mit zwölf Jahren vom TSV Kemnade an den Lawerweg wechselte, trifft auch. Neunmal hat er die gegnerischen Torhüter in dieser Bezirksliga-Saison bereits alt aussehen lassen. Am Sonntag (15 Uhr) würde er im Auswärtsspiel des HSC BW Tündern beim TSV Hagenburg gern nachlegen: „Da sollten wir schon gewinnen.“

Große Wechselgedanken hat sich der begeisterte Skifahrer in all den Jahren, die er schon in Tündern spielt, nie gemacht. „Ich hatte nie Ambitionen, hier wegzugehen“, gibt er zu verstehen. „Das war hier sportlich immer ein gutes Gefüge und vor allem immer eine gute Gemeinschaft.“ Dazu spielt bei ihm ein ganz wichtiger Faktor die entscheidende Rolle: „Für mich ist Fußball vor allem ein Hobby.“ Und Fußball spielt er deshalb auch da, wo er sich wohlfühlt – bei den Schwalben. Nur zwei Jahre hatten sich die Wege getrennt. Da spielte er noch einmal in Kirchbrak und bei seinem Heimatverein Kemnade: „Aber nur, weil ich zu der Zeit meine Meisterprüfung gemacht habe.“ Danach stand der damals frischgebackene Elektromeister bei den Blau-Weißen sofort wieder voll unter Strom. Egal, ob in der Landes- oder Bezirksliga, „Becks“ zählte immer zur Stammformation. Verständlich, denn „Männer mit der linken Klebe“ sind in der Fußball-Szene bekanntlich rar gesät.

Über einen möglichen Landesliga-Aufstieg in der kommenden Saison macht sich Beckmann übrigens keine Gedanken: „Da spreche ich doch jetzt nicht drüber. So mancher Verein ist da schon böse ins Stolpern gekommen.“ Er freut sich vielmehr auf das Wiedersehen mit alten Kampfgefährten. Schließlich hat er mit Jannik Hilker, Felix Forche und Yves Hackl seine größten Erfolge im Schwalben-Trikot gefeiert.

SSG Halvestorf – WTW Wallensen (So., 15 Uhr). Für die SSG Halvestorf ist die Saison eigentlich schon gelaufen. Trotz Platz drei ist der Titel nicht mehr drin, denn die Fehrmann-Elf hat schon drei Spiele mehr absolviert als die Spitzenklubs. Ein Derby ist aber immer eine Prestigeangelegenheit und deshalb werden sich Torhüter-Routinier Fabian Moniac und seine Mitstreiter am Sonntag (15 Uhr) auch keine Blöße geben wollen. Beim WTW ist nach einem Zwischenhoch wieder der Alltag eingekehrt. Der Strohhalm wird immer dünner.

Germania Hagen – MTSV Aerzen (Sa., 16 Uhr). Wenn Stephan Meyer an den MTSV Aerzen denkt, dann schwingt auch immer ein bisschen Wehmut mit. Dort verbrachte Hagens Trainer eine überaus erfolgreiche Zeit und führte den Klub aus der 1. Kreisklasse bis in die Fußball-Bezirksliga. Und hier möchte er nun auch mit den Germanen bleiben. Deshalb ruht die alte Liebe am Samstag (16 Uhr), zählt für Meyer im Abstiegskampf nur ein Dreier. Könnte klappen, denn Aerzen geht personell am Stock und kassierte drei Niederlagen in Serie.

VfR Evesen – SpVgg. Bad Pyrmont (So., 15 Uhr). Jetzt gilt es im Titelrennen. Für Bad Pyrmont schlägt am Sonntag (15 Uhr) in Evesen die Stunde der Wahrheit. Mit dem Tabellenvierten wartet ein Hochkaräter der Liga auf die Gasde-Elf. Die Bückeburger Vorortler wurden vor der Saison als Geheimfavorit gehandelt und wurden dieser Rolle auch lange gerecht. Nach der Winterpause kam der VfR aber nur schwer in Tritt und schaffte erst mit dem 4:0 der Vorwoche gegen Aerzen ein überzeugendes Ergebnis. Pyrmont steht dagegen voll im Saft.

SV Lachem – FC Stadtoldendorf (So., 15 Uhr). Der SV Lachem wartet in der Fußball-Bezirksliga noch immer auf den Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Nach zwei deutlichen Heimniederlagen in Serie soll der nun am Sonntag (15 Uhr) gegen Stadtoldendorf gelingen. Mindestens ein Punkt ist dabei Pflicht für das Team von Trainer Tarik Önelcin. Klappt das aber nicht, geht die Reise wieder in die ungeliebten Tabellenregionen zurück. kf/ro



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