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Gelungenes Piepenbrink-Debüt / 23:21-Sieg in Langenhagen

Bauer findet Frau und Aerzen holt zwei ganz wichtige Punkte

Treffsicher zeigte sich auch am Tag vor seiner Hochzeit Aerzens Siebenmeter-Spezialist Benjamin Bauer.

veröffentlicht am 21.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

Foto: nls

Handball (kf). Neue Besen scheinen beim Landesligisten HF Aerzen besonders gut zu kehren. In der vergangenen Woche gelang mit Interimstrainer Ralf Niemeyer ein wichtiger 32:30-Heimsieg gegen Großenheidorn II, am Freitagabend sorgte Gebhard Piepenbrink auf der Aerzener Bank für frischen Wind. Mit 23:21 (11:12) entführten die Handballfreunde nicht nur zwei Punkte beim Tabellenvierten HSG Langenhagen, sondern verschafften sich damit auch im Kampf um den Klassenerhalt kräftig Luft.

„Hinten dicht machen“, lautete Piepenbrinks Taktik bei seinem Debüt, und die ging voll auf. Die Aerzener lagen zwar 7:11 im Hintertreffen, kämpften sich bis zum Seitenwechsel aber wieder heran. Vor allem Siebenmeterschütze Benjamin Bauer, der am Samstag seiner Anniko das Ja-Wort gab, bewies trotz Hochzeitsstress seine Treffsicherheit. Vier Minuten vor dem Abpfiff machten die Handball-Freunde das 23:21 perfekt. Langenhagen setzte noch einmal auf totale Offensive. Die HSG wechselte sogar den Torhüter gegen einen siebten Feldspieler aus, konnte aber selbst in Überzahl Aerzens Sieg nicht mehr kippen. Tore: Bauer (8/7), Schulz (6), Buß (4), Grabbe (3), Schunko, Schäferbarthold.

In der Landesliga der Frauen kassierte die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf eine 26:32 (11:13)-Heimniederlage gegen die HSG Laatzen/Rethen und hängt weiter in der Abstiegszone fest. Große Alternativen fehlten Trainer Axel Kliver, der neben der Dauerverletzten Nicole Kanz auch auf Svenja Eberhardt und Frederike Scherlipp verzichten. Bis zur 45. Minute mischte die HSG, die vor allem auf die stark spielende Torhüterin Nora Faust bauen konnte, gut mit. Vor allem in den letzten Minuten ging der Spielfluss mehr und mehr verloren. „Da spielte Laatzen konzentrierter. Doch am Ende war Ergebnis zu hoch“, lautete das Fazit von HSG-Vereinschef Hermann Faust. Tore: M. Bilelr (9), Eichner (6), Wiese (6), Baumann (2), Evert, Leuteritz, Peters..

Gebhard Piepenbrink

TC Hameln hatte beim Spitzenreiter MTV Großenheidorn nichts zu bestellen und kehrte mit einer 14:43 (8:21)-Pleite zurück. Mit mehr als dünner Besetzung war der TC dem Tempospiel des MTV von Beginn an unterlegen. „Doch meine Spielerinnen haben die Köpfe in keiner Phase hängen lassen“, sah Trainer Matthias Brachmann als positiven Aspekt. Tore: Pausewang (5), Rochlitz (4), Konradt (2), Komainda, Brenker, C. Jetter.



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