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Wolfsburger triumphiert beim Pyrmont-Marathon / Nothdurft siegt über 10 Kilometer / 1400 Läufer

Balzer kommt als Letzter – und wird Erster!

Bei seinem dritten Marathonstart in Bad Pyrmont landete Frank Balzer seinen zweiten Sieg.

veröffentlicht am 26.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

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Auf der Halbmarathon-Distanz war der Pulk der Läufer und Läuferinnen am größten. Mehr als 400 Athleten gingen auf die 21,1 km lange Distanz.

Fotos (5): haje

Leichtathletik (kf). Frank Balzer (Wolfsburg) kam erst auf den letzten Drücker in die Kurstadt, wo fast 1400 Läufer und Läuferinnen beim 21. Bad Pyrmonter Brunnenlauf an den Start gingen. Seinen zweiten Sieg beim zum 12. Mal ausgetragenen Landschaftsmarathon, dem sportlichen Highlight des Pyrmonter Lauf-Events, ließ sich der Premierensieger des Jahres 1998 dennoch nicht nehmen. Nach 2:54:10,1 Stunden lief er im strömenden Regen über die Ziellinie und distanzierte die Konkurrenz auf der schweren Bergstrecke deutlich. Seine Bestzeit von 2:46:32,0 aus dem Jahr 1998 geriet aber nicht in Gefahr, „weil ich auf der rutschigen Strecke vor allem bergab sehr kontrolliert laufen musste“, sagte der Doppelsieger des Pyrmont-Marathons. Mit über vier Minuten Rückstand blieb nur noch Christoph Baran (Hannover) unter der magischen Drei-Stunden-Grenze.

Schon am frühen Morgen war er 10 km gelaufen

Balzer war erst eine Viertelstunde vor dem Startschuss an der Hauptallee eingetroffen. Doch das reichte dem 44-Jährigen locker, um sich anzumelden, die Schuhe zu schnüren und sich ins Feld einzureihen. „Warmlaufen tat auch nicht Not, denn ich hatte schon am frühen Morgen in Wolfsburg zehn Kilometer abgespult“, schmunzelte der Routinier nach dem Zieleinlauf. „Da habe ich auch gemerkt, dass es heute richtig rund laufen kann.“ Für das rechtzeitige Ankommen sorgte im Übrigen auch sein neues Navigationsgerät. Vor sechs Jahren erreichte Balzer Pyrmont mit Hilfe einer Landkarte erst mit zehnminütiger Verspätung. Da konnte er das Feld nicht mehr von hinten aufrollen …

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Bestzeiten blieben diesmal auch auf den anderen Distanzen aus. „Bei trockenem Wetter wäre sicherlich mehr drin gewesen“, so Organisations-Chef Bernd Mecke. Von den Laufspezialisten aus dieser Region unterstrich vor allem Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland sein Können. Er gewann über 10 Kilometer nach 35:48,2 Minuten knapp vor Rüdiger Stecker (Brakel).



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