weather-image
×

3:0-Finalsieg gegen HSC Hannover / Platz vier für Tünderns C-Junioren

Bärenstarke junge Wölfe krallen sich mit viel Biss den „kleinen“ Supercup

Fußball. Die jungen Wölfe waren hungrig – und bärenstark! Der Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg krallte sich in der Hamelner Rattenfängerhalle den „kleinen“ Dewezet-Supercup der C-Junioren. Nach dem 3:0-Finalsieg gegen den HSC Hannover waren sich die Zuschauer einig: Das war Werbung für den Jugend-Fußball!

veröffentlicht am 24.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:26 Uhr

aro

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Im Vorrundenspiel hatten die jungen Kicker aus der Volkswagen-Stadt noch mit 0:2 gegen den HSC den Kürzeren gezogen. Umso motiviert waren sie im Endspiel. Dort drehten die Wolfsburger den Spieß eiskalt um. Es gab zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen Zweifel, dass der Topfavorit das Finale verlieren könnte. Denn Jenni Marquardt, Frederico Palacios und Till Rendderi-Hupecke sorgten schnell für klare Verhältnisse und ließen nichts anbrennen.

Der Gastgeber HSC Blau-Weiß Tündern verpasste den Sprung aufs Siegertreppchen knapp. Die „Schwalben“, die sich im Halbfinale mit 3:4 gegen Wolfsburg geschlagen geben mussten, verloren das Spiel um Platz drei mit 2:5 gegen Eintracht Braunschweig. Die jungen Löwen schnappten den Schwalben zwar Bronze vor der Nase weg, aber das Trainer-Duo Gerd Hilker und Thorsten Gaida war trotzdem sehr zufrieden: „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben sich teuer verkauft“, so Gaida. Lediglich beim Halbfinale hatte der HSC-Coach Grund zum Meckern: „Wenn wir gegen Wolfsburg die ersten Minuten nicht verpennt hätten, wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Immerhin waren wir ein durchaus gleichwertiger Gegner.“

Der Qualifikant, SC Rinteln, war beim C-Juniorenturnier chancenlos. Vor allem Kapitän Denis Stapel, der einen Tag zuvor die Torjägerkanone holte, wurde an allen Ecken und Enden schmerzlich vermisst. So musste Rinteln am Ende des Turniers mit der roten Laterne die Heimreise antreten.

Erfolgstrio: (v.l.) Marius Wiechmann (bester Torwart), Antonio Kukes (bester Torschütze) und Frederico Palacios (bester Spieler).

Zum besten Torwart des Turniers wurde Marius Wiechmann (HSC Hannover) von den Trainern gewählt. Frederico Palacios vom Turniersieger VfL Wolfsburg war der beste Spieler. Die Torjägerkanone ging an Antonio Kukes. Der Stürmer des TSV Havelse traf achtmal ins Schwarze. Ein Extralob bekamen alle jungen Kicker bei der Siegerehrung von Karl-Heinz Hau: „Die Spiele waren sehr fair.“ Lediglich Tünderns David Schrader kassierte eine umstrittene Rote Karte.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt