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Rollkunstlauf: Tim Schubert vom RST Hummetal Vize-Europameister der Junioren

Azoren-Hoch bringt Silber

PONTA DELGADA. Eine überragende Vorstellung bot Tim Schubert vom RST Hummetal bei der Rollkunstlauf-Europameisterschaft in Ponta Delgada. In der Hauptstadt der Azoren wurde er für seine glänzenden Kürauftritte bei den Junioren mit der Silbermedaille belohnt.

veröffentlicht am 14.09.2018 um 16:43 Uhr

Rollkunstläufer Tim Schubert, der neue Vize-Europameister der Junioren
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Ein kräftiges Hoch über den Azoren, und genau das wusste Tim Schubert vom RST Hummetal bei der Rollkunstlauf-Europameisterschaft in Ponta Delgada bestens zu nutzen.

Bei der Siegerehrung der besten Kürläufer stand der Bad Pyrmonter Spezialist auf den acht Rollen völlig überraschend auf dem Siegertreppchen. Da lachte im Atlantik nicht nur die Sonne, auch Tim Schubert strahlte, als er die Silbermedaille überreicht bekam. „Vor drei Jahren habe ich Bronze gewonnen, aber dass ich diesmal bei den Junioren Vizeeuropameister geworden bin, ist schon eine kleine Sensation“, jubelte Schubert, der nur dem Portugiesen Diogo Craveiro den Vortritt lassen musste.

Mindestens sechs Athleten zählten vor der Kurzkür zum Kreis der Medaillenanwärter, Tim Schubert hatten die meisten Konkurrenten nicht unbedingt auf dem Plan. Doch schon mit seinem glanzvollen Auftritt bei der zweieinhalb Minuten langen Kurzkür schockte Schubert das komplette Teilnehmerfeld. „Die war fast perfekt. Nur beim Doppel-Axel hatte ich eine kleine Unsauberkeit“, freute er sich riesig, denn mit 115,20 Punkten war er bereits auf Platz zwei gesprungen. Doch nicht nur seine Dreifach- und Zweifachsprünge sorgten für die hohen Noten, sondern vor allem sein starker künstlerischer Teil mit zahlreichen und absolut sauber gedrehten Pirouetten überzeugte die Wertungsrichter. Genau da setzte Tim Schubert dann auch beim Kür-Finale der besten acht noch einmal den Hebel an. Zur Musik von „Doktor Schiwago“ und einer vom VizeWeltmeister Andrea Bassi glänzend ausgetüftelten Choreografie. Die Finalisten aus Spanien, Italien und Portugal hatten bereits vorgelegt, als Tim Schubert als letzter Läufer aufs Parkett ging. Die Konkurrenz erneut schockte und die Zuschauer zum zweiten Mal begeisterte.

Tim Schubert Foto: pr
  • Tim Schubert Foto: pr

Nach dem Triumph auf den Azoren bleibt Schubert kaum eine lange Pause, denn schon in knapp drei Wochen wartet auf ihn eine weiteres Highlight. Dann findet vom 3. bis 14. Oktober in Mouilleron-le-Captif in Frankreich die Weltmeisterschaft statt. Von einer weiteren Medaille mag Schubert nur träumen: „Da ist die Konkurrenz, vor allem aus Südamerika, noch stärker.“



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