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Trübe Zeiten bei Schwarz-Weiß / Kader ist zu dünn

Ausgejubelt – was wird aus Löwensen?

Bad Pyrmont. Zwei Jahre mischten Löwensens Fußballer nach dem Aufstieg in der Kreisliga kräftig mit. Doch jetzt hat es sich an der Emmer erst einmal ausgejubelt. Bei Schwarz-Weiß sieht man schwarz. Trübe Aussichten, denn nach sieben Spieltagen hat die Mannschaft von Trainer Recep „Toni“ Türksen die rote Laterne ganz fest im Griff.

veröffentlicht am 21.09.2015 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Eine Nullnummer, wenn es um die Punkte geht, 11:39 Tore und zuletzt in Klein Berkel nicht angetreten. Gehen in Löwensen die Lichter aus? Für Coach Türksen kein Thema, die Absage Richtung Klein Berkel war für ihn eine absolute Ausnahme. „Bei neun Ausfällen aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen hatte ich nur sieben Spieler zur Verfügung“, begründete Türksen den Nichtantritt. „Es ist nicht unsere Art, Spiele abzusagen. Ich wäre auch mit zehn Spielern angetreten. Aber es hatte uns knüppeldick erwischt.“ Die prekäre Situation des letzten Wochenendes will er aber keinesfalls schön reden. „Unser Kader ist mit 16 Spielern zu dünn, da tut jeder Ausfall schwer“, hat er längst erkannt.

Die Misere bei SW Löwensen begann schon in der Sommerpause. Die Abgänge von Yousuf und Abbas Issa (Germania Hagen) sowie Salih Durgun und Sahin Soner (Bad Pyrmont II) taten Türksen ebenso weh wie der berufliche Weggang von Robert Dunikowski. Dazu kam eine schwere Verletzung von Christian Böhm. „Die neuen Spieler konnten die Abgänge unserer Leistungsträger nicht ersetzen“, weiß nicht nur der Erfolgscoach der letzten Jahre. „Wir müssen uns Gedanken machen, den Kader möglichst schnell zu ergänzen“, macht der Übungsleiter Druck. „Da ist auch die Vereinsführung gefordert.“ Vorerst bleibt es aber wie es ist. Der Abstiegskampf findet kein Ende und das Schlusslicht flackert weiter in Löwensen.

Das würde Pressesprecher Uwe Rosenthal auch gerne ausblasen. Deshalb ist es für ihn wichtig, dass möglichst schnell Gespräche mit Spielern geführt werden. Namen, die auf der schwarz-weißen Wunschliste stehen, wollte er nicht verraten. Erst einmal ist Geduld gefragt und zudem hat Rosenthal klare Vorstellungen: „Wenn wir mit Spielern sprechen, müssen die nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch menschlich in die Mannschaft passen.“

Die Zeit des Jubelns ist in Löwensen erst einmal vorbei. awa


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