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Drei Tore beim Braunschweiger 5:1-Sieg im Viertelfinale

Aus der Traum! Pfitzner schießt SSG Halvestorf K.o.

Drunter und drüber: Der Halvestorfer Abwehrspieler Hauke Martensen (unten) lieferte sich einige heiße Zweikämpfe mit dem Braunschweiger Angreifer Kingsley Onuegbu.

veröffentlicht am 09.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:41 Uhr

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Foto: nls

Fußball (ro/kf). Aus der Traum! Für den Bezirksligisten SSG Halvestorf war Drittligist Eintracht Braunschweig im Viertelfinale des NFV-Pokals gestern Abend nicht ganz unerwartet eine Nummer zu groß. Der Dorfklub verabschiedete sich vor 2500 Zuschauern mit einer 1:5-(1:3)-Niederlage aber erhobenen Hauptes, aus dem Wettbewerb. So weit ist schließlich noch kein Bezirksliga-Vertreter gekommen.

Und wäre nicht die verschlafene Anfangsphase gewesen, in der Deniz Dogan (8. Minute) und Marc Pfitzner (11./13.) schon früh für den deutschen Meister von 1967 alles klar machten, es hätte vielleicht noch ein spannender Pokalabend werden können. Doch es kam natürlich anders, denn im zweiten Durchgang legten der eingewechselte Smail Morabit (64.) und abermals Pfitzner (68.) noch zwei Treffer nach. Die Messe war damit endgültig gelesen.

Für richtig Stimmung im weiten Rund des Weserbergland-Stadion sorgte lediglich der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Soner Aslan (36.), der Torhüter Daniel Davari nach einem Freistoß von Steve Diener mit einem platzierten Kopfball zum 1:3 keine Chance ließ.

Selensky (Halvestorf) kann Torjäger Pfitzner nicht stoppen.  Fot
  • Selensky (Halvestorf) kann Torjäger Pfitzner nicht stoppen. Foto: nls

Mehr Möglichkeiten konnten sich die Halvestorfer gegen die von Dogan gut organisierte Braunschweiger Abwehr aber nicht mehr erarbeiten. Erst in der 89. Minute sorgte Alper-Samet Alco mit einem 30-Meter-Hammer dafür, dass sich Eintracht-Keeper Davari noch einmal gewaltig strecken musste.

Nach dem schnellen Rückstand wurde zuerst Patrick Schiermeister wach und machte wenigstens etwas Druck nach vorn. Einige Akzente setzte nun auch Matthias Günzel, der nach der frühen Auswechslung von Mehmet Mustafa (19.) ins Abwehrzentrum gerückt war. In der zweiten Halbzeit stand dann auch SSG-Torhüter Fabian Moniac immer öfter im Blickpunkt. Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel meisterte er erst einen 22-Meter-Freistoß von Dogan. Nur zwei Minuten später angelte er dem allein aufs Tor laufenden Calamati den Ball vom Fuß.



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