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Fußball: Tolle Hattrick-Show beim souveränen Hamelner 5:0 gegen Neuhof / 1100 Zuschauer

Aufstiegsheld Latowski

HAMELN. Es ist vollbracht. Der FC Preussen Hameln jubelt sich in den siebten Fußball-Himmel. In diesem Fall ist das die Bezirksliga. Der neue Kunstrasen wurde für Platzhirsch 07 damit zum fliegenden Teppich ins Glück.

veröffentlicht am 13.06.2017 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 21:30 Uhr

Souveräner Bezirksliga-Aufsteiger: Der FC Preussen Hameln 07 ist nach dem 5:0-Sieg gegen BW Neuhof am Ziel. Foto: nls
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Mit einem 5:0 (0:0)-Sieg über BW Neuhof und dem damit verbundenen Aufstieg setzte der Kreisliga-Vizemeister und Pokalsieger vor der Rekordkulisse von 1100 Zuschauern noch das Sahnehäubchen auf eine Top-Saison. Mann des Relegationsfinales war nicht ganz unerwartet Torjäger Sebastian Latowski. Der Spiritus Rector der Hamelner Offensive lieferte mit einem lupenreinen Hattrick erneut, wie schon beim Viererpack in Lenne, erneut eine sehenswerte Show ab, die alleine schon ihr Eintrittsgeld wert war.

Erst verwertete der Angreifer nach der Pause (46.) gleich den ersten Hamelner Angriff erfolgreich im Nachschuss, dann zauberte er mit zwei weiteren Treffern (61./69.) endgütig alle Zweifel aus den Hamelner Gesichtern. Die Messe für Neuhof war damit gelesen.

Flamur Dragusha (76.), den zuvor noch der plötzliche Schlendrian gepackt hatte, als er völlig freistehend vor dem Tor den Ball vertändelte, traf dann doch noch zum 4:0 (76.) und der eingewechselte David Engelbrecht (84.) durfte dann in dieser denkwürdigen Partie mit dem 5:0 noch den Schusspunkt setzen. Ein erhofftes Comeback fiel allerdings aus. Mittelfeldroutinier Sebastian Schmidt saß nach siebenjähriger Abwesenheit, die er bei der SpVgg. Bad Pyrmont verbrachte, zwar erstmals wieder auf der Preussenbank, blieb aber tatenlos. Durch den Aufstieg der Hamelner rückt nun auch der MTSV Aerzen II in die Kreisliga auf und die Sportfreunde Osterwald in die 1. Kreisklasse. Die Höhepunkte der ersten Halbzeit, die noch von viel Nervosität und großer Vorsicht auf beiden Seiten geprägt war, sind dagegen schnell aufgezählt.

Schon in der 5. Minute verpasste Latowski eine Großchance aus Nahdistanz und damit auch die frühe Führung, dann rückte allerdings sein Torhüter Frederick Quindt noch zweimal verstärkt in den Blickpunkt, als er gute Möglichkeiten der Neuhofer durch Mateusz Zollner (24.) und Sebastian Gömann (37.) reaktionsschnell vereiteln konnte. ro/kr

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