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Neuordnung in der Oberliga Niedersachsen sorgt für viel Bewegung in den unteren Spielklassen

Aufstieg oder Abstieg – so läuft das im Bezirk

Fußball (kf). Aufstieg ist eine tolle Sache. Doch in dieser Saison wird er für die Staffelsieger der vier Bezirksligen zu einem wahren Kraftakt. Denn die Neuordnung der Oberliga Niedersachsen wirkt sich im Auf- und Abstiegskampf bis in die siebte Liga aus.

veröffentlicht am 29.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

Die Regelungen sind nicht einfach, in den Ausschreibungen der Saison 2009/10 aber detailliert beschrieben. Wenn in der laufenden Saison bis zu vier Mannschaften aus der Oberliga Niedersachsen den Weg in die Bezirksoberliga antreten müssen, steigen hier wie geplant auch nur vier Mannschaften ab. Erhöht sich die Zahl der Oberliga-Absteiger, müssen auch der Zwölfte und Elfte der Bezirksoberliga für die Bezirksliga planen. Dann wird die Luft für den HSC BW Tündern, der derzeit als Schlusslicht schon acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat, noch dünner. Zum Hoffnungsträger könnte der Meister der Bezirksoberliga werden. Wenn der sein Aufstiegsspiel gegen den Meister des Bezirks Weser-Ems gewinnt, entgeht der Tabellenelfte dem Abstieg. In allen Fällen wird in der Saison 2010/11 mit 18 Mannschaften in der Bezirksoberliga Hannover gespielt.

Von der neuen Konstellation sind auch die Staffelmeister der vier Bezirksligen betroffen. Für die SSG Halvestorf, die Platz eins in der Bezirksliga 4 in Visier hat, würde es im Falle der Meisterschaft keinen direkten Aufstieg geben. Die vier Staffelmeister kämpfen zum Abschluss der Punktspielserie in einer Aufstiegsrunde um mindestens zwei freie Plätze. Im Juni 2010 wartet auf die vier besten Teams also noch einmal ein echter Höllenritt. Teilnehmer wären nach der aktuellen Situation der ASC Nienburg, Fortuna/Sachsenross Hannover, TSV Pattensen und der TSV Barsinghausen. Wie die freien Plätze tatsächlich ausgespielt werden, ließ Thorsten Schuschel, der Spielausschuss- Vorsitzende des Bezirks Hannover, gestern noch offen.

Unverändert bleibt die Situation für die Kreisliga. Der Kreismeister steigt direkt auf, und der Vizemeister wird sich erneut in einer Dreier-Relegation mit dem Tabellen-13. der Bezirksliga und einem weiteren Kreisvizemeister um den Aufstieg streiten.



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