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VSG Hameln will Verbandsliga halten

Aufstieg auch ohne Gardemaß

Volleyball (rhs). „Ich hoffe, dass wir nach dem Aufstieg in die Frauen-Verbandsliga in der neuen Saison auch eine gute Rolle in der neuen Klasse spielen“, gibt sich Robert Nitschke, Trainer des frischgebackenen Landesligameisters VSG Wildcats/VfL Hameln, wenige Tage nach dem Aufstieg in die fünfthöchste Spielklasse optimistisch.

veröffentlicht am 03.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Denn in dem zwölfköpfigen Team um Spielführerin und „Leitwölfin“ Martina Eickstädt, das aus erfahrenen Routiniers wie Claudia Hesse und Heike Brauers sowie Nachwuchstalenten wie Anja Baumgart, Ina Laeger, Karen Baumgart, Melina Hahn, Nadine Schuler, Anna Pekker, Saskia Bode, Inga Kaschade, Leonie Grothues und Mara Siepenkort besteht, steckt soviel Potenzial, dass es nach Ansicht des 46 Jahre alten Übungsleiters auch in der Verbandsliga bestehen kann. „Hätten wir den Aufstieg ein Jahr früher geschafft, würden wir immer noch dort spielen“, ist sich Nitschke sicher.

Dennoch will er seine Mannschaft weiter verstärken, um nicht gleich als potenzieller Absteiger abgestempelt zu werden. Zwar weiß er schon, dass er der Staffel 3 zugeteilt wird und damit aller Voraussicht nach auf Gegner aus der Landeshauptstadt und möglicherweise auch aus dem Raum Nienburg, Maschen und sogar Buxtehude trifft, aber dass ist für ihn nicht entscheidend. „Wir müssen unseren eigenen sportlichen Weg gehen, uns dabei auf mindestens zwei Positionen aber noch verstärken, um konkurrenzfähig zu sein.“ Hier denkt der Coach vor allem an körperlich große Spielerinnen, die in seiner Mannschaft Mangelware sind.

Nitschke sucht

eine Nachfolgerin

Denn keine ist größer als 1,80 Meter (Ina Laeger misst sogar nur 1,62 Meter), so dass es schon schwierig wird, bei Gegnern mit „Gardemaß-Angreifern“ einen erfolgreichen Block zu stellen. „Bisher war die Geschlossenheit unsere Stärke, doch das wird in der neuen Klasse allein nicht reichen, um Siege und damit Punkte für den Klassenerhalt einzufahren“, blickt Nitschke realistisch nach vorn.

Ob er beim Saisonstart im Herbst selbst noch auf der Trainerbank sitzt, ist völlig offen. „Ich suche seit geraumer Zeit eine Nachfolgerin und habe schon erste Gespräche geführt. Sollte es nicht klappen, ist es Ehrensache, dass ich weitermache. Ich werde meine Mädchen auf keinen Fall im Stich lassen“, so der zweifache Familienvater und B-Lizenz-Inhaber.

Ein starkes Team: Trainer Robert Nitschke und seine Volleyball-Damen Tanja Baumgart, Claudia Hesse, Ina Laeger, Karen Baumgart, Melina Hahn, Nadine Schuler, Anna Pekker, Martina Eickstädt und Saskia Bode. Zum Team gehören außerdem Inga Kaschade, Leonie Grothues, Mara Siepenkort und Heike Brauers.

Foto: rhs

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