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Jugendarbeit trägt Früchte: Hamelner Schwimmverein startet nächste Saison in der Oberliga

Aufstieg als Dritter: Wasserballer im Glück

Wasserball (aro). Kurz vor Saisonende stand dem Hamelner Schwimmverein noch das Wasser bis zum Hals, dann kam die Rettung: Nach einer dreijährigen Durststrecke stieg das Bezirksoberligateam des HSV als Dritter überraschend in die Oberliga auf. „Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Unser Saisonziel war der Klassenerhalt“, freute sich Spielertrainer Jens Liedtke, der das Team zusammen mit Daniel Funk coacht.

veröffentlicht am 10.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:41 Uhr

Jung und erfolgreich: Die Wasserballer des HSV.  Foto: privat

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil die Mannschaft fast komplett aus B-Juniorenspielern besteht. „Lukas Schwuchow und Julian Schillig sind sogar erst 15 Jahre alt. Sie dürfen als C-Jugendspieler nur aufgrund einer Sondergenehmigung bei den Herren spielen“, sagte Liedtke. Dass der Aufstieg nur möglich wurde, weil der Meister aus dem Bezirk Weser-Ems verzichtete, stört die HSV-Wasserballer nicht: „Das ist uns egal.“

Nach zehn Spieltagen waren die Hamelner nur Fünfter. Erst im Schlussspurt ergatterte sich der HSV mit zwei Siegen gegen Waspo Hannover V den dritten Tabellenplatz. Zwar hatten am Saisonende beide Teams 12:12 Punkte auf dem Konto, aber der HSV hatte das bessere Torverhältnis. „Unsere besten Torschützen waren Rose, Schwuchow und Funk. Auch Torwart Stehler hat eine sehr starke Saison gespielt“, so Liedtke.

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