weather-image
19°
×

Aufgeschnappt

Aprilwetter: An den ersten beiden Tagen ertranken die DTH Open fast im Regen. Einige Fans saßen sogar mit einer Wolldecke unterm Regenschirm. Eine junge Frau hatte so kalte Füße, dass sie sich von ihrer Freundin warme Socken leihen musste. Ihren Namen wollte sie aber nicht in der Zeitung lesen, „weil’s mir peinlich ist“.

veröffentlicht am 12.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

Sondereinsatz: Nach heftigen Regenschauern versuchte Turnierleiter Axel Rojczyk mit einem Schwamm und einem Eimer die großen Pfützen auf den Tennisplätzen zu beseitigen – mit Erfolg. Die Regenunterbrechungen konnten erheblich verkürzt werden.

Bierwette: Die Niederlage von Florian Feuerhake (DTH) schien besiegelt. Er hatte im zweiten Satz gegen den Hamburger Alexander Brüggenwerth bereits mehrere Matchbälle abgewehrt, da bot ihm sein Teamkamerad Daniel Weigelt eine Wette an: „Wenn du das Spiel noch gewinnst, bekommst du eine Kiste Bier von mir“. Das weckte Feuerhakes Ehrgeiz. Nach fast drei Stunden entschied der DTH-Spieler die Partie mit 2:6, 7:6, 6:4 für sich.

Prominenz: Eine kurze Stippvisite machte auch Landrat Rüdiger Butte auf der Anlage am Tönebönsee. Trotz des Terminstresses ließ er es sich nicht nehmen, die Spieler zu begrüßen. Ebenfalls gesichtet wurden u. a. Hamelns Bürgermeister Herbert Rode, FDP-Kreisfraktionschef Heinrich Fockenbrock, CDU-Ratsherr Rolf Bremeyer und Hamelns ehemaliger Oberbürgermeister Klaus Arnecke.

Dr. Axel Rojczyk

Lieblingsturnier: Manon Kruse, 2006 Siegerin in Hameln, kann sich eine Saison ohne DTH Open gar nicht vorstellen. Die gebürtige Hammerin nimmt auch die 300 km Anreise aus Aschaffenburg gern auf sich: „Hier machen die drei Tennistage richtig Spaß.“

Kilometer: Am Samstagabend fuhr Virginie Stein extra zurück nach Bochum, um am frühen Sonntagmorgen mit ihrer Mannschaft den Aufstieg in die 1. Bundesliga klarzumachen. Dennoch ließ sie ihren Partner Phillip Karwasz in Hameln nicht im Stich – und war im Mixed-Finale wieder dabei.

Küken: Die 13-jährige Sonja Larson war die jüngste Teilnehmerin. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ein so junges Mädchen schon einmal beim Damenturnier mitgespielt hat“, sagte Turnierleiter Markus Rosensky, der mit Dr. Axel Rojczyk täglich bis zu 15 Stunden vor Ort im Einsatz war.

Pechvogel: Markus Rosensky ließ vor der Siegerehrung den Deckel des Pokals auf den Boden fallen. Der Arm der Figur, ein Tennisspieler beim Aufschlag, brach ab.aro/kf



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige