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Andrea Pieper, Nadine Klettke und Daniela Strunk fliegen heute mit dem Dream-Team nach Kolumbien

Auf geht’s zur WM

Aerzen/Cali. Flug und Hotel sind gebucht. Heute fliegen 22 Rollkunstläuferinnen des Dream-Teams Niedersachsen mit ihren Trainern, Betreuern und einigen Fans zur Weltmeisterschaft nach Kolumbien. Mit dabei ist mit Andrea Pieper (29), Nadine Klettke (22) und Daniela Strunk (32) auch ein Trio des VfR Aerzen.

veröffentlicht am 19.09.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Um kurz nach Mitternacht ging es heute Nacht los. Erst von Göttingen aus mit dem Bus Richtung Amsterdam. Von dort aus startet heute Mittag um 12.30 Uhr die Boeing der Fluggesellschaft KLM. Nach einem Zwischenstopp in Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien, geht es mit dem Flieger weiter nach Cali. „Wir sind fast einen Tag unterwegs“, erzählt Pieper. „Allein der Flug dauert 13 Stunden und 45 Minuten.“

Dass das Dream-Team als amtierender Deutscher- und Europameister bei der Weltmeisterschaft in Kolumbien dabei sein kann, stand trotz Qualifikation lange auf der Kippe. Denn ohne die finanzielle Unterstützung einiger Spender und Sponsoren, die fast ein Drittel der Reisekosten in Höhe von insgesamt über 30 000 Euro beisteuern, wäre laut Pieper die WM-Teilnahme „nicht möglich gewesen“, weil sich einige Rollkunstläuferinnen die teure Reise nach Kolumbien nicht leisten konnten. Es wäre bitter gewesen, wenn der WM-Start am Geld gescheitert wäre. Denn nachdem das Dream-Team bei der Heim-EM in Bremerhaven nach 14 Jahren endlich mal wieder Europameister wurde, wollten Pieper & Co. unbedingt auch bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Und da zählt das Dream-Team als einzige deutsche Mannschaft von insgesamt acht Formationen neben der starken Konkurrenz aus Argentinien und Italien zum Favoritenkreis. „Wir wollen eine Medaille gewinnen, aber das wird schwer“, so Pieper. Denn eine WM sei keine EM. Zwischen Platz eins und sieben sei alles drin. „Wir sind auf jeden Fall gut drauf und haben hart trainiert, um topfit zu sein“, sagt Pieper. Weil der Wettkampf erst am Donnerstag (21.45 Uhr Ortszeit) ist, sind vor Ort noch einige Trainingseinheiten geplant. „Da haben wir noch genug Zeit, um uns zu akklimatisieren“, sagt Pieper. „Cali liegt auf 1000 Meter Höhe, die Luft ist somit dünner als hier, was bei der anstrengenden fünfminütigen Choreografie eine Rolle spielen kann.“



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