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Königsklasse im Rudersport trifft sich in Hamburg / Zweitligist RV Weser will aufs Siegertreppchen

Auf der Binnenalster geht die Post ab

Rudern. Die Königsklasse im Rudersport trifft sich am Samstag auf der Hamburger Binnenalster. Mit dabei ist auch der Zweitliga-Achter des Hamelner Rudervereins von 1885, der mit einem Platz auf dem Siegertreppchen liebäugelt. Vor der Kulisse des Neuen Jungfernstieges, mitten im Herzen der Hafenmetropole Hamburg, duellieren sich den ganzen Tag über die 45 besten Vereinsachter Deutschlands. Den ganzen Tag über gibt es 120 Rennen – immer im Duell Boot gegen Boot. Auf der 300-Meter-Sprintdistanz zwischen Lombardsbrücke und dem Hotel „Vier Jahreszeiten“ werden über 50 erfolgreiche Olympia- und (Junioren-) Weltmeisterschaftsteilnehmer und zu wummernden Bassklängen um die Wette rudern. Auch der RV Weser, der in der zweiten Liga startet, will wieder sein Können unter Beweis stellen. Nachdem es zuletzt bei der Siegerehrung nur die goldene Ananas gab, soll es diesmal mindestens Bronze sein.

veröffentlicht am 22.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 11:17 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Die Chancen stehen nicht schlecht. Bereits an den ersten Rennwochenenden in Frankfurt, Castrop-Rauxel und Krefeld konnten die Hamelner mit guten Leistungen überzeugen. Durch den vierten Platz vor knapp zwei Wochen auf dem Elfrather See in Krefeld konnten Schlagmann Michael Ruhe und Co. das Ziel, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren, erreichen. Mit nunmehr 36 Punkten ist der RV Weser in der Zweitliga-Tabelle nur einen Punkt hinter dem Münchner Ruderklub zurzeit Vierter. Doch die Hamelner dürfen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, denn die Teams aus Rüdersdorf und Dortmund, die nur zwei Punkte weniger auf dem Konto haben, sind den Hamelnern dicht auf den Fersen.

„Wir sind auf jeden Fall für das erneute Aufeinandertreffen mit der nationalen Konkurrenz gut gerüstet“, verspricht Christoph Mader, der zurzeit Pressesprecher Dirk Adomat vertritt. In der vergangenen Wochen habe sich das Team für Hamburg herauskristallisiert. Mit Jan Jedamski und Till Garbe werden die Ruderer 17 und 18 in der aktuellen Bundesliga-Saison an den Start geschickt. „Am vergangenen Wochenende wurde speziell die Startschnelligkeit für die im Vergleich zu Krefeld um 100 Meter verkürzte Strecke geübt“, so Mader. Offenbar mit Erfolg. Denn beim abschließenden Training am Sonntag konnte ein neuer Rekord auf der 350 Meter langen Trainingsstrecke im Hamelner Hafen aufgestellt werden. Das lässt hoffen…

„Unser Ziel ist es, erneut die Finalrunde der besten vier Achter zu erreichen.“ Ab 10:30 Uhr werden zunächst die Zeitläufe ausgetragen, nach deren Ergebnissen die Teams sich in die ab 14 Uhr anstehenden Achtel- und Viertelfinals einsortieren. Anschließend folgen die Halbfinals- und Finals – und um 21.30 Uhr die Siegerehrung.



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