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Kartsport: Der erst zwölf Jahre alte Nico Asche bietet der älteren Konkurrenz ordentlich Paroli

Auf der Überholspur

COPPENBRÜGGE. Der Coppenbrügger Nico Asche zählt mit zwölf Jahren zu den hoffnungsvollen Kart-Talenten in Niedersachsen.

veröffentlicht am 24.10.2017 um 00:00 Uhr

Nico Asche zählt mit zwölf Jahren zu den hoffnungsvollen Kart-Talenten in Niedersachsen. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Er ist erst zwölf Jahre alt, aber Nico Asche braust in seinem Kart schon über die Rennstrecke wie einst Formel-1-Star Sebastian Vettel – sein großes Vorbild. Auch die Motorsport-Karriere des viermaligen Formel-1-Champions begann einst im Kartsport. Schon mit dreieinhalb Jahren drehte der inzwischen 30-jährige Vettel im Bambini-Kart seine ersten Runden und legte zwischen 1995 und 2002 mit zahlreichen Siegen und Meistertiteln den Grundstein für seine späteren Erfolge. Davon träumt auch Nico Asche. Der Coppenbrügger „Vollgas-Boy“ ist zwar erst zwölf, zählt aber schon seit einigen Jahren zu den hoffnungsvollsten Talenten in Niedersachsen. Während andere Jungen in seinem Alter lieber Fußball oder Handball spielen, hat der Teenager sprichwörtlich „Benzin im Blut“. Statt auf dem grünen Rasen zu kicken, heizt der junge Coppenbrügger lieber auf der Rennstrecke. Und das sehr erfolgreich.

Nach der erfolgreichen Saison 2016 im Jugend-Kart-Slalom stieg Nico Asche in diesem Jahr in die nächsthöhere Altersklasse der 12-/13-Jährigen auf. „In elf spannenden ADAC-Wertungsläufen nahm Nico als Jüngster im stark besetzten Fahrerfeld mit rund 30 Startern aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt den Kampf auf und bot der älteren Konkurrenz Paroli“, erzählt seine Mutter, Ulrike Asche. Ihr Sohn, der bereits seine fünfte Rennsaison absolviert, habe mit seiner Routine gepunktet und immer wieder mit seiner Coolness überrscht.

„Nach einigen Podest-Plätzen wie zum Beispiel in Oschersleben, Braunschweig und Obernkirchen, aber auch einem verpatzten Rennen in Gifhorn kämpfte Nico sich am Ende im Gesamtklassement auf Platz drei und schaffte somit bereits zum vierten Mal in Folge die Qualifikation auf Landesebene für die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft und dem Bundesendlauf des ADAC“, berichtet die Mutter stolz. Beim norddeutschen Endlauf in Seelow/Brandenburg landete ihr Sohn in seiner Klasse mit 18 Startern aus sechs norddeutschen ADAC-Regionalclubs im Mittelfeld. „Der Saison-Höhepunkt war dann der Bundesendlauf in Kuppenheim bei Baden-Baden, wo Nico gegen die besten 51 Fahrer der 17 deutschen ADAC-Regionalclubs antreten durfte.“ Durch einen Fahrfehler im zweiten Wertungslauf musste sich der Coppenbrügger zwar mit einer Platzierung im hinteren Drittel zufriedengeben, „aber alleine das Erreichen dieser Qualifikation war alles andere als selbstverständlich. Das sollte ihm Motivation für die kommende Saison geben“, hofft Nicos Mutter. Ihr Sohn fuhr in diesem Jahr mit dem „Mittelweserpokal“ und der „Motorsport-Stadtmeisterschaft Hannover“ auch noch zwei regionale Prädikatsserien, die er mit Platz zwei und Platz vier erfolgreich meistern konnte. Mit seinen Mannschaftskollegen vom MSC der Polizei Hannover wurde Nico beim ADAC-Regionalclub Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Mannschafts-Meister und auch beim Mittelweserpokal triumphierte das starke Team. Jetzt ist erst einmal Winterpause. Ulrike Asche: „Nicu dreht nur zum Spaß ein paar Runden auf der Kartbahn, bevor er im nächsten Jahr wieder beim Kart-Slalom an den Start geht.“ Dann geht die Titeljagd weiter: auf der Überholspur.

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