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Wallensen wittert Morgenluft

Auf dem Sprung aus dem Keller?

Hameln-Pyrmont. In der Bezirksliga wittern die Fußballer von WTW Wallensen im Abstiegskampf nach zwei Siegen in Folge Morgenluft. Am Sonntag soll im Heimspiel gegen den TSV Hagenburg der dritte Erfolg gelandet werden.

veröffentlicht am 15.04.2016 um 18:26 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Autor:

von Roland Giehr

Die ellenlangen Gesichter auf der Thüster Platte sind vorerst Geschichte. Dort, beim WTW Wallensen, macht Fußball spielen plötzlich wieder ein bisschen mehr Spaß. Zwar noch lange nicht so, wie es sich der WTW Wallensen in dieser Bezirksliga-Saison eigentlich vorgestellt hatte, aber das kann ja jetzt noch werden. Denn der Ostkreisklub wittert nach zwei Siegen in Serie wieder Morgenluft im Abstiegskampf und hat nun sogar den Relegationsplatz in Sichtweite. Der Sprung aus dem Keller ins Licht der Liga scheint tatsächlich noch möglich – vor einigen Wochen wäre dieses Szenario noch völlig undenkbar gewesen. Totgesagte leben eben länger. Trotzdem aber nur eine schöne sportliche Momentaufnahme, die schnell wieder zur Makulatur werden kann, wenn Kapitän Marcel Woyciechowski und seine Crew am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Hagenburg wieder vom Kurs abkommen. Geht es nach Fußball-Chef Thomas Schütte, wird es aber gar nicht erst so weit kommen. „Wir wollen wieder eine gute kämpferische Leistung an den Tag bringen. Spielerisch haben die Jungs eh ein gutes Potenzial, das müssen sie nur abrufen“, rechnet er fest mit einer Fortsetzung der Erfolgsserie. Auch damit, dass Sven Köhne, die Urlaubsvertretung von Trainer Uwe Klose, weiterhin ein glückliches Händchen hat und nun seinen Sieg-Hattrick perfekt macht. Im Hinspiel reichte es seinerzeit beim 2:2 allerdings nur zu einer Punkteteilung. Das wäre diesmal zweifellos zu wenig.

Während Wallensen ein paar Stufen kletterte, purzelte Germania Hagen im Gegenzug mit drei Pleiten in Folge als weiteres großes Sorgenkind des Kreises wieder im Eiltempo in die gefährdete Zone auf den Relegationsplatz zurück. Ein gefährlicher Negativtrend, den Trainer Stephan Meyer nun unbedingt stoppen muss. Deshalb kommt dem Derby-Auftritt seiner Germanen am Samstag (16 Uhr) beim HSC Tündern schon eine enorme Bedeutung bei. Mit einer weiteren Niederlage würden die Germanen noch tiefer im Abstiegsstrudel versinken. Meyer weiß aber, was zu tun ist und appelliert an die Einstellung seiner Mannen: „Zuletzt haben uns Konzentration, Disziplin und Kampf gefehlt. Nun müssen Taten folgen.“ Für Gastgeber HSC Tündern, der mit dem Titelrennen nichts mehr zu tun hat, geht es in dieser Partie in erster Linie ums Prestige. „Wir werden die Germanen aber gewiss nicht unterschätzen“, kündigt Teamsprecher Karsten Leonhart an.

So spielen die anderen Vereine:

FC Stadthagen – MTSV Aerzen (So., 15 Uhr). Die Aerzener stellen sich personell arg gebeutelt beim Tabellenführer vor. „Wir rechnen uns nicht viel aus“, gibt Sprecher Karsten Hoppe zu. Auch deshalb, weil Dennis Deppmeyer, Dennis Koch, André von Conradi, Andrej Weirich und Torben Göldner fehlen.

Bad Pyrmont – FC Stadtoldendorf (So., 15 Uhr). Nach der Nullnummer in Tündern muss die Spielvereinigung nun einen Dreier abliefern, sonst verliert sie die Tabellenspitze schnell wieder aus den Augen. Trainer Philipp Gasde muss allerdings auf Nils Nehrig, Eduard Kryker und Alexander Baal verzichten.

SV Lachem – SV Obernkichen (So., 15 Uhr). Lachems Trainer Tarik Önelcin kann nach langer Verletzungspause wieder auf Latif Kiki bauen und will mit einem Sieg weiter am Saisonziel Klassenerhalt basteln. Fehlen wird Rotsünder Helmel.

SC Rinteln – SSG Halvestorf (So., 15 Uhr). SSG-Trainer Ralf Fehrmann hofft, dass seine Elf diesmal konzentrierter auftritt als zuletzt beim mühsamen 3:2 gegen Obernkirchen: „Wir wollen unser Spiel durchbringen und die Punkte.“



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