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Emmerthals Trainer Schwarz: „Ein tolles Erlebnis und das absolute Highlight der Hallensaison“

Auch 2010 fliegen die Bälle beim Supercup

Fußball (hjk). Aller guten Dinge sind drei: Das gilt auch für den Dewezet-Supercup. Und deshalb wird es auch im nächsten Jahr das große Fußballspektakel unter dem Hallendach geben. Das bestätigte gestern Dewezet-Geschäftsführer Günter Evert: „Dieses Turnier ist eine Bereicherung für die Hameln-Pyrmonter Fußballszene. Deshalb werden wir die Veranstaltung auch 2010 ausrichten.“ Der Termin steht schon fest: Der Budenzauber soll vom 24. bis 26. Januar über die Bühne gehen. Ob es dann bei der dritten Auflage des Supercups die eine oder andere Veränderung im Turnierablauf oder bei den Qualifikationsspielen geben wird, soll im Organisationsstab noch erörtert werden. Sehr gut bewährt hat sich indes die Zusammenarbeit mit dem HSC BW Tündern, der nach Lage der Dinge wieder als Veranstalter in Aktion treten wird.

veröffentlicht am 26.01.2009 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:41 Uhr

Volltreffer: Sebastian Kelle (HSC Tündern) verwandelt im Spiel um Platz drei den entscheidenden Neunmeter gegen seinen WTW-Torhüter Kollegen Peter Kriszio zum 8:7-Endstand.

Foto: nls

Einen absoluten fußballerischen Leckerbissen servierten diesmal die nationalen Juniorenteams, die im Übrigen gerne nach Hameln gekommen waren. „Ich habe gestern noch zahlreiche E-Mails von den Vereinen bekommen, die sich bei uns für diese tolle Veranstaltung bedankt haben“, berichtete Tünderns Fußballchef Marc Dühring.

Ein Riesenerlebnis war der Supercup auch für die Herrenteams. Markus Schwarz, Trainer des Kreisligisten TSG Emmerthal, sprach gestern sicherlich vielen seiner Kollegen aus dem Herzen, als er feststellte: „Das war ein großartiges Ereignis. Durch den Supercup hatten auch alle anderen Turniere, bei denen man sich qualifizieren konnte, diesmal deutlich an Qualität gewonnen.“

Markus Schwarz

Schwarz war auch „ganz stolz“ auf seine Akteure, die immerhin Platz fünf belegten und dafür 15 Tickets fürs Bundesligaspiel Hannover 96 – Leverkusen erhielten. Der Kreisligist hatte sogar den ganz großen Coup vor Augen: Gegen den Bezirksligisten Bad Pyrmont kassierte das Team erst 20 Sekunden vor Schluss den 3:3-Ausgleich und verpasste somit knapp die vorzeitige Halbfinalteilnahme.

„Das wäre der absolute

Hammer gewesen“

„Der Einzug in die Vorschlussrunde wäre der absolute Hammer gewesen“, trauerte der TSG-Trainer der verpassten Chance gestern noch nach. Auch die Spieler um „Ballzauberer“ Manuel Capobianco waren nach der Begegnung „völlig am Boden“, wie Schwarz berichtete.

Grund zum Feiern hatte dagegen der Überraschungs-Vierte WTW Wallensen, der auch das größte Fan-Kontingent unter den 800 Zuschauern am Finaltag in der Rattenfänger-Halle stellte. Und mit vier erkämpften Punkten in den Gruppenspielen konnten auch die tapferen Kicker der SSG Marienau erhobenen Hauptes die Arena verlassen.

So richtig krachen ließen es am Sonntagabend die Oberligaspieler des Supercupgewinners Preußen Hameln 07. Die hatten, wie Steve Diener verriet, auch schon am Abend zuvor nach dem ersten Turniertag „ein Fass aufgemacht“…



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