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3:1 – Halvestorf feiert Pokal-Triumph

Aslans Traumtor schockt Linden

Fußball (ro/kf). Es regnete zwar in Strömen – dennoch kam das Glück aus heiterem Himmel. Als der überragende Soner Aslan in der 57. Minute mit einem sehenswerten Fallrückzieher den Ball zum 2:1 in die Maschen des Lindener Tores hämmerte, wurde er plötzlich wahr: Der Halvestorfer Traum vom Triumph im Bezirkspokal. Josef Selensky (88.) setzte dann den finalen Schlusspunkt zum 3:1 in einer hochklassigen Partie.

veröffentlicht am 07.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

Das Tor des Jahres in Halvestorf: Soner Aslan überwindet Lindens

Zuvor hatte der sehr agile Philippe Harms (22.) die schnelle Lindener Führung durch Vural Tasdelen (18.) fast postwendend egalisiert. „Wer den Bezirkspokal gewinnt, der kann nicht so viel falsch gemacht haben. Für uns ein würdiger Saisonabschluss“, sah sich Trainer Ralf Fehrmann in seiner Arbeit bestätigt. Vergessen war für ihn in der Stunde des großen Triumphes das frühzeitige Scheitern im Titelrennen.

Jetzt zählte nur noch die pure Freude am Piepenbusch. Ausgelassen feierte das Team um Kapitän Paul Walz mit seinen Fans den hochverdienten Erfolg über eine Lindener Mannschaft, die vor allem im zweiten Durchgang nicht mehr über die Statistenrolle hinaus kam. Lediglich zu Beginn der Partie hatten die Hannoveraner vor 250 Zuschauern bei „Fritz Walter-Wetter“ Oberwasser. Und hätte sich der 41-jährige Ugur Erbek bei seiner Abschiedsvorstellung nicht in einer glänzenden Verfassung präsentiert, es wäre wohl nichts geworden mit dem ersten Pokalsieg einer heimischen Mannschaft seit 24 Jahren.

Michael Jermakowicz trifft nur die Latte

Zwar war der Routinier bei Tasdelens Treffer machtlos, zuvor entschärfte er aber zwei Großchancen von Karagülle (13.) und Seeger (14.). Später stand ihm dann noch einmal das Glück des Tüchtigen zur Seite, als Abeling (85.) nur die Latte traf. Die visierte auch der Halvestorfer Michael Jermakowicz (58.) an, dem trotz weiterer guter Möglichkeiten aber ein Treffer versagt blieb.

Neben Erbek, Aslan und Harms konnte sich vor allem der umsichtige Patrick Schiermeister im Mittelfeld bestens in Szene setzen. Eine Fleißnote verdiente sich auch Selensky, der unermüdlich rackerte.

Halvestorf: Erbek (89. Moniac) – Walz, Martensen, F. Gasde, Alco – Demirkaya, Selensky, Schiermeister (89. Karaman), Harms – Aslan, Jermakowicz (84. Jürgens)



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