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ASV Hamm kommt – Freitag Springes dritter Versuch in Hameln

Arme hoch und endlich siegen

Hameln. Knifflige Aufgabe für Handball-Zweitligist HF Springe. Am Freitag (20 Uhr) trägt der Aufsteiger von Deister sein drittes Spiel in der Hamelner Rattenfänger-Halle. Gegner der Springer ist der Tabellensiebte ASV Hamm.

veröffentlicht am 03.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Die Rattenfängerhalle in Hameln war früher mal eine gefürchtete Handball-Festung, denn für Punktesammler aus der Fremde gab es hier nur ganz selten etwas zu erben. Diesen Status müssen sich die neuen „Teilzeit-Hausherren“ vom Zweitligisten Springe aber erst noch hart erarbeiten.

Zwei Versuche hatten die Handballfreunde schon. Bisherige Ausbeute: Null. Der erste Auftritt gegen die HSG Nordhorn-Lingen (21:34) ging noch ganz fürchterlich in die Hose, der zweite Versuch gegen Spitzenreiter GWD Minden (30:32) war dagegen schon bedeutend besser. Und was kommt jetzt? Ist doch klar: Weil das auf Dauer keinen Spaß macht, am Ende mit leeren Händen dazustehen, soll es nun beim dritten Versuch in der neuen „Zweitwohnung“ klappen. Wird aber eine ganz knifflige Aufgabe für das Team von Trainer Sven Lakenmacher, denn am Freitag (20 Uhr) gastiert mit dem Tabellensiebten ASV Hamm-Westfalen wiederum keine Laufkundschaft im Hamelner Handball-Tempel.

Bekanntester Akteur bei den Gästen ist zweifellos Neuzugang Stephan Just. Der mittlerweile 36-jährige ehemalige deutsche Nationalspieler absolvierte zuvor 447 Bundesligaspiele für Magdeburg, Minden, Lübbecke und Friesenheim und kann mit 1861 Toren eine überaus imposante Marke vorweisen. In Hamm hielt sich der Allrounder („Mit 36 muss ich nicht mehr 60 Minuten auf der Platte stehen“) im Vorwärtsgang bislang aber noch zurück. Noch ein großer Name im deutschen Handballsport ist auch der von Hamms Manager Kay Rothenpieler. Der frühere Rechtsaußen vom TV Niederwürzbach stand einst auch ganz oben auf dem Wunschzettel des Bundesligisten VfL/BHW Hameln. Peter Othmer, früher beim VfL, nun der Macher in Springe, wird sich bestimmt noch daran erinnern. Im Vordergrund steht aber die prekäre sportliche Situation bei den Handballfreunden. Und soll Springe am Südpol der Tabelle endlich einmal warm werden, kann die Devise gegen Hamm nur heißen: „Arme hoch und in Hameln siegen.“ Sonst brennt der Baum bald lichterloh.

Springes Rückraumspieler Lukas Ossenkopp nls


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