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Affferde fertigt Hagen ab / Spitzenduo Klein Berkel und Lachem weiter auf Kurs

Anstoß, Pass, Tor! Olgunsoy trifft nach 22 Sekunden ins Schwarze

Fußball (kf/aro). Anstoß, Pass, Tor! Beim 3:1 der Afferder Eintracht gegen Germania Hagen traf Fuat Olgunsoy nach nur 22 Sekunden. Es war eines der schnellsten Tore der Kreisliga-Geschichte! Durch die Niederlage rückten Hagens Titelträume in weite Ferne. Besser machten es der TSV Klein Berkel und der SV Lachem, die beide mit einem Dreier die Führungspositionen behaupteten.

veröffentlicht am 11.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Afferde – Hagen 3:1 (1:0). Selbst Olgunsoys 22-Sekunden-Tor rüttelte die Hagen nicht wach. Nur eine Minute später hatte Nickel sogar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an Hagens Torwart Frye. In der 56. Minute machte er es besser und erhöhte auf 2:0. Für die sturmschwachen Hagener verkürzte Pompa (76.) und wenig später kratzte Sparmann einen Nunes-Schuss von der Torlinie. Sokolowski (90.) setzte einem 18-Meter-Freistoß zum 3:1-Endstand in den Winkel.

Emmerthal – Klein Berkel 2:3 (1:1). Gute Chancen gab es in der temporeichen Partie auf beiden Seiten. Für Emmerthal nutzte sie Neuzugang Altuntas (21., 60.) gleich zwei Mal zur Führung, für den Tabellenführer schlugen Specht (32.), Holste (62.) und Sage-biel (77.) zu. Erst hatte Klein Berkel ein spielerisches Übergewicht, nach der Pause dominierte zunächst die TSG. Holstes glückliches 2:2 brachte Klein Berkel aber wieder in die Spur.

Hemeringen – Eimbeckhausen 0:3 (0:2). „Eimbeckhausen hat verdient gewonnen“, zollte VfB-Coach Thilo Klotz dem Gegner Respekt. Nach einer halben Stunde lag Hemeringen durch Wehmann (1.) und ein Eigentor von Depping (27.) bereits mit 0:2 zurück. Lübbering (57.) köpfte zum 0:3 ein. Bei Hemeringen sah Fabrizius Gelb-Rot. Eine gute Note verdiente sich Hothan, der Torjäger Wehmann 90 Minuten auf Schritt und Tritt verfolgte.

Rohden – Bisperode 1:3 (0:3). Der Matchwinner war Krikunenko, der alle TSV-Treffer (19., 78., 89.) erzielte. Elias (84.) gelang nur der Anschlusstreffer. „Nach dem 1:2 haben wir alles auf eine Karte gesetzt. Leider haben wir in der Schlussminute noch ein dummes Gegentor kassiert“, ärgerte sich TuS-Coach Stephan Schröer.

Grohnde – Wallensen 3:3 (1:2). Beim Stand von 1:3 sah die Elf von TSV-Coach Dirk Heyder schon wie der sichere Verlierer aus. Den kuriosesten Treffer des Tages erzielte WTW-Torwart Kriks (8.), der einen Abschlag direkt im Grohnder Tor versenkte. Nach dem 0:2 (10.) von Edeler verkürzte Sevinc (29.). Runne (55.) erhöhte auf 3:1. Nach dem 2:3 durch Kursch (77. - Handelfmeter) drängte der TSV mit Erfolg, und Mathewes (81.) glich aus. „Wir haben den Punkt verdient, weil wir uns nicht aufgegeben haben“, so Heyder.

Hilligsfeld – Marienau 2:0 (1:0). Der wichtige Heimerfolg der Hilligsfelder, den Bothe (16.) und Schmidt (65.) perfekt machten, stand nie auf der Kippe. „Lediglich nach der Pause hatten wir einen leichten Hänger“, sagte TB-Pressesprecher Bernd Hensel. „Aber Marienau hätte wohl noch zwei Stunden spielen können. Ein Tor hätte die nicht mehr erzielt.“

Lachem – Nettelrede 3:0 (2:0). Für den 2:0-Blitzstart des Tabellenzweiten sorgten S. Al Bardawil (2.) und Öner (8.). „Danach haben wir weitere klare Chancen nicht genutzt“, ärgerte sich Betreuer Jürgen Ahrens. „Es war nicht mehr als ein ungefährdeter Pflichtsieg.“ L. Kiki (87.) traf zum 3:0-Endstand.

Salzhemmendorf – Preußen 07 II 1:2 (1:0). Dudla (16. brachte Blau-Weiß 1:0 in Führung, doch danach lief nicht mehr viel. Besser machten es die Preußen: Henne (61.-Foulelfmeter) nutzte die erste 07-Chance zum Ausgleich. Abdi (85.) gelang der Siegtreffer. Ein überragender Torwart Jörn rettete den Hamelner Sieg. BW-Trainer Oliver Steffan war fassungslos. Nur Mügge und Mücke erreichten Normalform.

Duell zwischen dem Rohdener Robin Merl (links) und Hilligsfelds Kapitän Jan Seifert. Jens Wegner (TBH) und Sebastian Dreyer (links) können nur zuschauen.

Foto: nls



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