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EM-Bronze für Rollkunstläuferinnen

Andrea Pieper: „Wir waren müde, aber glücklich“

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 11.05.2010 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Rollkunstlauf. Nach der fast 16-stündigen Busfahrt waren die heimischen Rollkünstläuferinnen bei ihrer Ankunft in Nantes (Frankreich) zwar ganz schön müde, „aber glücklich“. Schließlich ist die Teilnahme an einer Europameisterschaft auch für Sportlerinnen immer etwas ganz Besonderes. Um für den anstrengenden Wettkampf fit zu sein, gingen die jungen Frauen, denen die fast 1200 Kilometer lange Fahrt in den Knochen steckte, abends extra früh ins Bett, um sich richtig ausschlafen zu können. Das mit vielen heimischen Talenten gespickte Juniorenteam „United Skaters“ und das „Dreamteam“ hatten sich nämlich ehrgeizige Ziele gesetzt. Trainerin Andrea Pieper liebäugelte sogar mit einem Platz auf dem Siegertreppchen. „Doch bevor die EM für uns so richtig losging, wurde am anderen Morgen erst einmal der Frühstücksraum des Hotels zum Stylingroom umfunktioniert“, plauderte Pieper aus dem Nähkästchen. Mit flinken Händen zauberten die mitgereisten Mütter für ihre Töchter prachtvolle Hochsteckfrisuren. Nach dem Mittagessen setzte sich dann der Tross Richtung Sporthalle in Bewegung. Auf der Fahrt dorthin stieg im Bus spürbar bei den Läuferinnen das Lampenfieber …

Bei den Junioren kämpften zehn Formationen aus Deutschland, Dänemark, Estland, Israel, Italien und Portugal um den EM-Titel. „Das Niveau war im Vergleich zur vergangenen Europameisterschaft diesmal deutlich höher“, sagte Pieper. Die Trainerin war mit ihren Schützlingen sehr zurfrieden, obwohl Lina-Sophie Holle, Elisabeth Klingberg, Mareike und Jennifer Schacht, Marcella Schiemenz, Julia Schultz (VfR Aerzen), Lena Husmann und Aileen Reineke (TBV Jahn Alverdissen), Angelina Laubinger, Jessica Neufeld, Jennifer Schulze, Larina Stüber (SC Hameln-Hilligsfeld) und Franziska Hennies, Vanessa Grimm, Laura Matuszak, Lea Sophie Plug und Ines Sagebiel (RST Hummetal) als Vierte den Sprung aufs Siegertreppchen knapp verpassten.

Dafür holten Leonie Blasko und Andrea Pieper mit dem Dreamteam, das extra für die EM eine neue Kür einstudiert hatte und von den mitgereisten Fans lautstark angefeuert wurde, bei den Erwachsenen Bronze.

Erfolgreich:

Leonie Blasko und Andrea Pieper holten mit dem Dreamteam, das extra für die EM eine neue Kür einstudiert hatte, in Nantes Bronze.



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